Hydraulikpumpe Farmer 103S

  • Hallo, ich möchte bei meinem 103S die Hydraulikpumpe tauschen. Aktuell ist noch die originale von Werk verbaut. Kann ich diese durch eine passende mit 19 ccm Schluckvolumen ersetzten. Grund ist, dass ich damit meinen Rückewagen betreiben möchte und ich deshalb eine Pumpe mit mehr Leistung benötige.


    Leider kenn ich mich mit Hydraulik nicht so gut aus, deshalb die Frage.

    Fendt Farmer 103S, EZ 05/1975, 48 PS, Peko Verdeck, 2 EW + druckl. Rückl., Lenkhilfe

    Fliegl Fox EDK 60

    Taifun EGV 40 A2

    R.M. intern. RW 5.5 mit Forestmaster FK5100

  • Moin,

    das kannst du machen, bringt auch etwas mehr Hydraulikleistung. Ob die ausreichend ist für einen vernünftigen Betrieb des Rückewagens, wage ich zumindest zu bezweifeln. Leider sind die 100er (auch mit 19ccm Pumpe) etwas schwach bestückt mit Hydraulikleistung, was aber zeitgemäß war.

    Denke bei dem Rückewagen eher an eine Eigenölversorgung über eine Aufsteckpumpe oder so was in der Art nach.

  • Den Rückewagen benutze ich ca. 15-20 Betriebsstd. im Jahr. Da auch nur zu 90% für 2 m langes Brennholz und 4 m langes Schwachholz. Mit der originalen alten Boschpumpe funktioniert er für meinen Zweck gut, aber zu langsam. Ich muss den Schlepper schon mit 1500-1700 U/min laufen lassen um einigermassen schnell und flüssig laden zu können.

    Der orig. Pumpe müsste laut Teilenr. 14 ccm/U bringen, da der Schlepper eine Lenkhilfe hat.


    Bei LaMa-Werkstatt hab ich die Pumpe messen lassen, bei ca. 1400 U/min bringt sie 172 bar und 21 l/min. Wobei ich das nur noch aus dem Gedächtnis weiß.


    Daher war mein Gedanke eine etwas gößere Pumpe zu verbauen, um mit weniger Drehzahl den Rückewagen betreiben zu können.


    Ein Umbau auf Eigenölversorgung fällt definitiv raus, da mir der Umbauaufwand/Kosten einfach zu teuer ist.

    Fendt Farmer 103S, EZ 05/1975, 48 PS, Peko Verdeck, 2 EW + druckl. Rückl., Lenkhilfe

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  • Kleiner Nachtrag: Ich hab mir gestern eine 19ccm Pumpe von Bosch/Rexroth eingebaut. Es war schwieriger als gedacht, da ich in den Gussdeckel wo die Pumpe befestigt wird zwei neue Löcher bohren und Gewinde schneiden musste. Bei der neuen Pumpe waren die Löcher zur Befestigung genau spiegelverkehrt.

    Dann musste ich die Saug- und Druckleitung kürzen, da sie jetzt ca. 1,5 cm zu lang waren.

    Alles in allem hab ich fast 7 Std. für den Einbau gebraucht.


    Heute konnte ich im Wald beim Holz laden testen. Es hat sich trotz allem gelohnt, ich muss jetzt ca. 300-400 U/min weniger Gas geben, als mit der alten Pumpe. Am besten läuft es mit 1200-1300 U/min


    Es schwitzt auch nix und es ist alles dicht. Die Pumpe wird max. handwarm nach 30 min. Lade-/Entladetätigkeit.

    Fendt Farmer 103S, EZ 05/1975, 48 PS, Peko Verdeck, 2 EW + druckl. Rückl., Lenkhilfe

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