Bremsen Favorit 611SA

  • Moin

    Die 600ter sind in agco Parts books drinne.....Es macht aber Sinn,wenn man schrauben möchte am eigenen Fahrzeug, diese wirklich schönen Ersatzteillisten von Fendt Zuhause zu haben....Einmal wegen gucken was ist wo und auch wegen der Nummern Findung. So erspart man den Lageristen wertvolle Zeit,die er für, sag ich mal,wichtigere Kunden wie zb Lohner nutzen könnte. Die Erfahrung hab ich gemacht,wenn eine Nummer zur Hand,ist man gefühlt der König bei jedem Lageristen, sei es bei dem Fendt Dealer, oder unsere anderen Fahrzeuge, dem Audi Händler.

    Viele Grüsse aus fast Ostfriesland! Heiko & Sascha
    Es geht nichts über einen 12er GT!!!!!!!!!!!
    Doch, ein 12er GT als `Lenkhilfe` am F12HL!!!!!!!:thumbsup::thumbsup:

    Oder man nimmt gleich den Großen ;):thumbsup:

  • Hallo,


    die Bauteile der 600S Baureihe waren noch nie im Partsbook. Da geht es erst mit den LS los.


    Bei allen älteren Schleppern hat die jeweilige Vertretung die entsprechenden Bücher. Das war aber schon immer so.


    Richtig lustig wird es bei 255 und 275Gt. Da gibts weder Papier, noch Partsbook. Orginal gabs das nur als Microfilm. Die Baywa hat's als eingescantes Pdf. Ist aber sehr mühselig da was zu suchen.


    Problem bei den 600er sind vor allem Getriebeteile, die kommen aber von ZF.


    Grüße aus Mittelfranken

  • Hallo



    "Teile gibts trotzdem noch" da muss ich mal etwas lachen,sogar für die 600 LSA die bis 93 gebaut wurden gibt es einiges nicht mehr.Sogar für Favorit 500 und 800 gibt es mittlerweile das eine oder andere Teil nicht mehr.


    Die schlepper vor den Varios interessiert bei Fendt glaube ich keinen mehr so richtig,sogar vom Kundendienst wird so mancher Händler zur Firma Theopold verwiesen.


    Gruß

    Timo

  • Hallo,


    habe meinen Zylinder gestern nach Hansa-Flex gebracht. Mal sehen was die sagen werden.


    Bezüglich der Ersatzteilversorung von alten Fendt-Schleppern:


    Fendt sollte sich mal Deutz anschauen. Deutz will oder hat schon, ein Programm gestartet um

    die in die Jahre gekommenen Deutz-Schlepper wieder besser mit original Ersatzteilen versorgen


    zu können!!!


    Das bekommt Fendt nicht hin?


    MfG

  • Das will Fendt nicht hinbekommen.

    Es wird zwar mit "Fendt Classic" geworben aber nichts dafür getan,jedenfalls merkt man nichts davon.

    Warum auch??Strategie 2020 ist bei Fendt wichtig 20000 Schlepper in 2020 zu bauen,da interessieren die "alten Kisten" doch nicht mehr.


    Meine Meinung.


    Gruß

    Timo

  • Moinsen


    Das mag sein. Musst aber drüber stehen, denn die Kisten von heute werden die Stunden unserer bei weitem nicht einholen. Das ist auch so gewollt. Welcher Bäcker backt schon Brot welches ewig satt hält.

    Und Improvisation ist das halbe Leben.

    Und das ist meine Meinung.


    Beste Grüße. Km

  • Moin,


    hm stimmt so nicht ganz, ich beobachte bzw. erlebe es selbst immer wieder, dass trotz aller Unkenrufe auch heutige Traktoren im Normalfall ohne Totalrevision ihre 10.000h abspulen und mehr, trotz des ganzen Geraffels. Gleiche Lebenserwartung hatten die Schlepper vor 30-40 Jahren auch "nur". Schönes Beispiel: "Ach, die alten 6Zylinder der 70er und 80er Jahre mit ihren robusten Motoren und unzerstörbaren ZF T3000er Getrieben halten ewig!"


    Und was ist, guckt mal in den Foren rum, "Hohlwelle Verzahnungen ZF Getriebe kaputt, eingelaufene Wellen, gerissene Zylinderköpfe..." und das bei Treckern, die häufig eben nicht 15-20.000h gelaufen haben.


    Ich selbst beschwör ja durch die rosarote Brille auch nur allzu gerne, dass heute alles Mist ist und nicht hält, aber das ist zu einfach gedacht.


    Zu den Ersatzteilen: Dann haben wir und mein Fendt fahrendes Umfeld anscheinend die letzten Jahre Dusel gehabt, alle Teile zu bekommen die wir für die Funtionsfähigkeit der Fendt brauchten. Oder die nicht lieferbaren Teile sind nicht kaputt gegangen. Bei "optischen" Teilen wie Fußmatten, Dachhimmel, Innenverkleidung... sieht häufig anders aus, ok da kann man sich aber meist behelfen. Allerdings hing/hängt die erfolgreiche Teileversorgung häufiger einfach mit dem Wissen der Lageristen, Händler und Werkstätten zusammen, als mit dem Hersteller.


    Und zu Deutz: SDF wollte die Ersatzteilversorgung für die alten Deutz/Deutz-Fahr Traktoren komplett einstampfen, allerdings sind die alten Deutz Händler und Werkstätten auf die Barrikaden gegangen, weil einfach noch zuviele dieser Trecker im landwirtschaftlichen Einsatz sind.


    Natürlich geb ich euch Recht, bei unseren alten Kisten wird es mit der Ersatzteilbeschaffung nicht einfacher und irgendwann gibt es Schlepperhersteller seitig immer weniger Unterstützung.

    Aber das ist ja ein generelles Problem.


    Gruß

    Kai

  • Moin,


    hm stimmt so nicht ganz, ich beobachte bzw. erlebe es selbst immer wieder, dass trotz aller Unkenrufe auch heutige Traktoren im Normalfall ohne Totalrevision ihre 10.000h abspulen und mehr, trotz des ganzen Geraffels. Gleiche Lebenserwartung hatten die Schlepper vor 30-40 Jahren auch "nur". Schönes Beispiel: "Ach, die alten 6Zylinder der 70er und 80er Jahre mit ihren robusten Motoren und unzerstörbaren ZF T3000er Getrieben halten ewig!"


    Und was ist, guckt mal in den Foren rum, "Hohlwelle Verzahnungen ZF Getriebe kaputt, eingelaufene Wellen, gerissene Zylinderköpfe..." und das bei Treckern, die häufig eben nicht 15-20.000h gelaufen haben.


    Letztlich steht und fällt das auch mit dem Besitzer, Fahrer und sicherbauch Monteur und Herstellungstoleranzen....


    Ich hab von mindestens ebenso vielen Varios gehört, die schon weit, weit über 10.000h ohne Revision sind, wie auch Varios, die nach 3500h schrott waren....

    Und so auch bei den Alteisen.... Die einen haben 20000h auf der Uhr und bisher angeblich bloß Kopfpackung und Kolbenringe neu und fahren beim Erstbesitzer rum, andere sind mit 9- 11.000h totale Leichen....

    Entweder da ist dann beim Besitzerwechsel vielleicht mal ne 1 oder 2 verloren (versehentlich?) gegangen, zurück gedreht worden (geht ganz einfach), oder "der Zähler steht schon lange, aber der hat bestimmt nicht über 10.000h!". Nö. Ist bloß beim 2. mal 4653h stehen geblieben.

    Und eben wieder der Faktor Wartung.... Wurde die Hohlwelle beim Zusammenbau gut gefettet? Womit? Sauber gemacht, oder doch mit Werkstattstaub gepudert?

    Wie wirde die Kiste wobei gefahren? Beim Pflügen Handgas drinne und am Vorgewende Kupplung fliegen gelassen, "er hat ja Turbomatik, die macht das?"

    Stecken ja einiges weg die Kisten, da merkt man Fehlverhalten erst sehr viel später.... ggf. ohne erkennbaren Kausalzusammenhang...


    Wenn ich sehe, wie die Deutz bei uns von einigen Fahrern immer getreten wurden, wundert mich nichts. Doch, wie lange sie halten... :D

    Dass da irgendwann das schwächste Glied kapituliert... Egal ob roter, grüner, blauer, gelber Trecker...

    Beste Grüße
    --------------------------------------------
    Fehlt dem Auspuff seine Klappe,
    war der Ast wohl nicht von Pappe!

  • Die Werkstattbesuche kommen meistens von schlechter Pflege in da Arbeit haben wir Schlepper die kommen zum 1 KD. Nach 1200std. Und da auch bloß weil was anderes nicht mehr funktioniert hat das Anhängemaul konnte man nicht mehr bewegen vor lauter Dreck usw. Und es gibt Schlepper die schaun nach 5000std. Neu aus haben nie Probleme gehabt und fahren nur im Holz.

    Ich denke das die neuen Schlepper bei richtiger Pflege genau solange halten wie die alten

  • Moin,


    Problem bei den neuen wird nur sein, dass der technische Support vor allem bei der Elektronik und Software nicht über Jahrzehnte lang vorgehalten wird, wie die Teile der bisherigen alten Schlepper.


    Sprich, nen Schlepper mit viel "Spielzeug" der letzten Generationen wird man mit wenig Aufwind kaum als Oldtimer betreiben können, selbst wenn die mechanischen Baugruppen heile sein sollten.



    Aber gut, wir driften bisschen ab, ich glaub das ging hier um Bremsen oder so:pinch::/



    Gruß


    Kai

  • Moin.


    Was ist eigentlich aus dem Problem mit der Bremse geworden.? Das gleich Nacht meine seit heute ganz spontan auch. Blockieren zwar beide aber links ziemlich aggressiv. Schöne Ostern.

    Gruß
    Sebastian


    Fendt Favorit 610SA Bj.:75

    Fendt Farmer 4SA Bj.: 72
    Fordson Major Bj.: 56

  • Hallo,

    das Problem besteht weiterhin bei mir, mit dem einseitigen Blockieren.


    Ich hatte ja auch noch das Problem, dass man die Bremsen kaum noch durchtreten konnte.

    Mir ist aufgefallen, wenn der Fendt einige Zeit im stand lief, dass dann die Bremslichter von selber eingeschaltet haben. Erst wenn ich auf die Bremse getreten habe gingen Sie wieder aus. Irgendwie baut die Druckluftanlage Druck in das Bremsflüssigkeitssystem auf, aber ohne die Bremse zu betätigen. Ich habe jetzt die DL-Anlage drucklos geschaltet und habe jetzt mehr Bremspedalweg.


    Hat jemand eine Ahnung was defekt sein könnte?


    Aber wie gesagt, dass einseitige Blockieren besteht weiterhin.


    MfG

  • Das Steuerventil ist dann undicht. Dieses ist das Bindeglied zwischen Hydraulik und Luft und Steuert über den Hydraulischen Druck das Luftventil zum Bremsen. Wenn dort eine Undichtigkeit intern auftritt,kann es sein,dass die DL-Anlage Druck ins Hydraulikystem der Bremse gibt.

  • Hallo,


    habe jetzt meinen Lenkzylinder von Hansa-Flex zurück und wieder eingebaut.

    Leider hat sich das Lenkverhalten nicht verbessert. Der Fendt hält bei voller Fahrt nicht die Spur, so dass man gegenlenken muss. Die Lenkanlage hatte ich vorher mehrmals mit neuem Öl gespült. Jetzt kann es wohl nur noch am Orbitrol liegen, oder?


    MfG