Fendt GT zum Holztransport und Forstarbeit

  • Hallo,

    Aldebuecher ,


    mein Infostand zu den Anhängern hinter Anbaugeräten ist folgender: Blau markiertes beachten!


    https://www.landtreff.de/anhan…-doch-erlaubt-t81576.html


    Das Problem liegt eher da dran das die wenigsten Seilwinden den entsprechenden Aufdruck drauf haben was bedeutet das die monierten Kupplungen nicht geeignet sind einen Anhänger dran zu hängen!


    Gruß Uli


    Unsre Seilwinde hat diesen Aufdruck Original auch nicht.

  • Hallo zusammen,


    jeder ist natürlich von seiner Lösung überzeugt, ich aber übrigens auch.

    Mein GT dient genau dem Zweck, Brennholz zu machen (15 - 25m³/ Jahr).

    Ich habe die Entscheidung für einen GT nicht bereut, der Mehrpreis ist es auf auf jeden Fall wert.

    Also ich kann für diesen Zweck rundum jedem zu einem GT raten.


    1. Man braucht keinen Anhänger. Mit schwarzer Nummer am Traktor spart man sich die zusätzlichen Kosten

    für Versicherung/Steuern, da der Anhänger ja auch "schwarz" anbgemeldet werden müsste.


    2. Man ist im Wald wesentlich beweglicher und wendiger. Eben mal ein paar Meter in den Bestand fahren zum Aufladen,

    oder auf einem Waldweg wenden, viel einfacher als mit Anhänger.


    3. Weniger Platzbedarf zum Abstellen. Der GT passt in die Garage/Unterstand. Für einen zus. Anhänger hätte ich keinen

    regengeschützten Platz.


    4. Die Pritsche ersetzt nicht den Heckcontainer, sondern beides ergänzt sich.

    Normaler Traktor mit Heckbeladung geht vorne hoch.

    GT nur vorne beladen lässt sich schwer lenken.

    Beides in Kombination fährt sich gut, die Last auf der Antriebsachse ist hoch, die Traktion ist mitunter besser

    als bei einem Allradtraktor mit Anhänger (wenn man das Verhältnis von angetriebener zu nicht angetriebener Achslast bildet).


    Die schweren Stämme lade ich nach hinten (bodentief zum Aufladen), die kleinen nach vorne.

    VG DrHeSi

  • Ich bin eigentlich kein Fan von GT's aber so wie du hier argumentierst bin sogar ich überzeugt :)

    Fendt4ever, wer fendt fährt führt...
    Hubraum ist durch nichts zu ersetzen - außer durch noch mehr Hubraum!

    Gewaltig ist des Schlossers Kraft, wenn er mit einem Hebel schafft.


    Ersatzteile Fendt Farmer 2 und 100er Reihe abzugeben - Email bei Interesse!

  • Henrik,

    super Deine Schilderung / Argumentation zum GT- Gefährt für den Holztransport:thumbup:.

    Wenn man allein diese Arbeiten zu erledigen hat gibt es kaum was besseres.
    Das waren auch meine Überlegungen im Frühjahr 2013 und der 230-er erhielt den Zuschlag.

    Einen Heckcontainer in Deiner Ausführung habe ich nicht, kann aber bei Bedarf eine Gitterbox oder die Palettengabel
    montieren wenn's mal mehr wird oder ich schwere Brocken habe.
    Die Vorderräder fahre ich mit etwas erhöhtem Luftdruck (2,5 bar) da ich auch viel über Wiesen muss, da walkt es nicht so stark wenn die Pritsche beladen ist.

    Der Deutsche gleicht dem Sklaven, der seinem Herrn gehorcht ohne Fessel, ohne Peitsche, durch das bloße Wort, ja durch einen Blick. Die Knechtschaft ist in ihm selbst, in seiner Seele; schlimmer als die materielle Sklaverei ist die spiritualisierte. Man muss die Deutschen von innen befreien, von außen hilft nichts.

    Heinrich Heine (1787-1856)

  • Hallo,

    vielen Dank nochmal für eure Meinungen. DRHESI so ungefähr hatte ich mir das auch mal vorgestellt, sehr schön uns praktisch. Ich werde jetzt allerdings erstmal bei Gelegenheit den Farmer 5SA versuchen zu reparieren und vielleicht passt es ja mal in Zukunft mit dem GT-Kauf.


    Schöne Grüße

  • Hallo,


    so hab ich es bei meinem Fendt Farmer2D gemacht.

    Wenn es nicht für den Anhänger lohnt oder zu unwegsam ist...

    Hinten den Heckkontainer (1,6m breit) , vorn eine Aufnahme für den Gewichtsausgleich.

    Somit ist die Vorderachse auch nicht permanent belastet.


    Im Zugmaul ist ein Drehteil welches durch ein Messingbolzen gehalten wird. Beides ist fast ohne Spiel auf das Zugmaul angepasst.

    Der Träger ist aus Niro-Vierkantrohr geschweißt. Biegsam und zäh federt er etwas bei unebenheiten.

    Übertreiben sollte man die Beladung jedoch nicht. Alles mit gesundem Augenmaß.


    Gruße

  • Hallo,

    ich benutzte zum Holz machen einen 250er GT. Dazu habe ich mir einen Heckkontainer selbst geschweißt (sehr leicht ca. 50-60 kg).

    Ich schneide in Wald bereits alles auf 1m Stücke, dann fahre ich mit dem GT direkt hin und lade die schweren Stücke hinten drauf, die kleineren vorne. So kann ich ca. 3 Ster hohlen.

    Alternativ hänge ich eine Winde hinten hin, um schwer zugängliche Bäume raus zu ziehen. Das mache ich aber eher selten, durch das Ziehen bleibt viel Erde usw. an der Rinde hängen, die Standzeit der Kette ist stark verkürzt...


    PS: Der Heckkontainer lässt sich auf an GT231 ohne Problem fahren, ganz voll muss dann natürlich auch ein bisschen was vorne drauf... Lenken ist da dann allerdings schon etwas schwieriger, der 250 hat ja hydraulische Lenkung, da merk man praktisch keinen Unterschied beladen/unbeladen.

  • Ich habe mir jetzt doch noch eine Heckschaufel für meinen 230 GT bestellt.

    Die Klappe dazu werde ich mir dann selber bauen, dann ist das ganze Dingens auch wie eine Heckkiste.

    Wenn ich die Gitterbox auf die Paletten-Gabel stelle und voll Frischolz packe, dann muss die Pritsche schon ordentlich Gegengewicht durch Zuladung bringen - ja, dann hängt man schon beim Befahren einer Wiese ganz schon am Rad:)(Lenkrad).

    Der Deutsche gleicht dem Sklaven, der seinem Herrn gehorcht ohne Fessel, ohne Peitsche, durch das bloße Wort, ja durch einen Blick. Die Knechtschaft ist in ihm selbst, in seiner Seele; schlimmer als die materielle Sklaverei ist die spiritualisierte. Man muss die Deutschen von innen befreien, von außen hilft nichts.

    Heinrich Heine (1787-1856)