Fendt 12 PS wassergekühlt

  • Hallo,


    der Tankrahmen mit dem Tank drauf dient bestenfalls als Führung zum Lenkgetriebe festziehen, wenn oben die Führungsbüchse zwischen Tank und Lenksäule an Ort und Stelle ist. Beim Lenken hat sich am Lenkgetriebe auch überhaupt nichts zu bewegen ausser Lenkrad und Lenkstockhebel! Mir ist das ganze so ein Rätsel und ohne Video oder Hausbesuch - wobei der ausscheidet - komme ich nicht weiter.


    Gruß f18h-doc

  • Moin

    Wenn das Lenkgetriebe im Stock nicht klemmt, dann bewegt sich der Tank wenn Lenkung schwergängig mit Sicherheit etwas, wenn nicht bombenfest...

    Viele Grüsse aus fast Ostfriesland! Heiko & Sascha
    Es geht nichts über einen 12er GT!!!!!!!!!!!
    Doch, ein 12er GT als `Lenkhilfe` am F12HL!!!!!!!:thumbsup::thumbsup:

    Oder man nimmt gleich den Großen ;):thumbsup:

  • Die Lenkung an sich ist, außer im Stand, eigentlich schön leichtgängig und auch präzise. Die wurde vor ein paar Jahren mal nachgestellt. Als ich damit als Kind und Jugendlicher fuhr, musste man immer weit ausholen. Das hat sich später gebessert.


    Ob die Lenkung "richtig" am Tank befestigt ist, weiß ich auch nicht, ich bin da einfach zu sehr Laie, um das Festzustellen. Der Tank bewegt sich auch nur minimal bei Rechtseinschlag, ich meine dann, wenn die Lenkstande das Auspuffrohr berührt.


    Ist es denn normal, dass beim F12 GH mit altem Serienauspuff bei Einschlag voll rechts die Lenkstange das Auspuffrohr berührt?

  • Moin

    Normal nicht, wüsste ich nicht....Stell doch mal ein Bild rein von dem jetzigen Stand...

    Viele Grüsse aus fast Ostfriesland! Heiko & Sascha
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  • Quote

    Ob die Lenkung "richtig" am Tank befestigt ist

    Der Tank befestigt die Lenkung eigentlich selbst gar nicht.


    Das Lenkgetriebe bzw. der Lenkstock ist mit drei Schrauben auf der Kupplungsglocke befestigt.

    Jetzt können wie erwähnt diese drei Schrauben locker sein oder aber das Lenkgetriebe im Lenkstock.


    Das Rohr zum Lenkrad hoch ist wiederum ins Lenkgetriebe eingeschraubt, auch dies sollte fest sein.

    Dieses Rohr wird wiederum lediglich durch den Tank geführt.


    Nachdem die Durchführung im Tank etwas größer ist als das Rohr selbst, ist oben normal noch eine Kunststoffhülse um das Rohr aufgrund der Länge und Kraft etwas abzustützen ... "zu fixieren".


    Der Tank selbst ist mit Spannbändern am Tankrahmen befestigt, auch das sollte alles fest sein... und wenn das gegeben ist, kann sich hier nicht wirklich was bewegen.


    Normal berührt auch die Spurstange oder der Lenkhebel nicht den Auspuff.

    Wurde der Lenkhebel einmal abgenommen und falsch aufgesetzt, so dass es zur Berührung des Auspuff kommen kann??? ... dann wäre auch der Lenkeinschlag ungleichmäßig und auf einer Seite weiter, zur anderen kürzer.


    Die kleinen Stummel welche auf der Vorderachse aufgeschweißt sind dienen als Lenkanschläge zur Begrenzung...diese sollten auch i.O. sein damit der angedachte maximale Lenkwinkel nicht überschritten wird.


    Wenn nun natürlich irgendwo der Lenkwinkel größer als angedacht ist und Lenkstange etc. gegen Anschlag laufen und weiter Kraft eingebracht wird, dann ist es klar das aufgrund Hebelwirkung / Krafteinwirkung etc. evtl. der Tank sich etwas rührt ... dieser ist ja nur festgespannt mit seinen zwei Bändern.


    Also die Ursache herausfinden warum die Lenkung ansteht und das Beheben, wenn alles andere i.O. ist, sollte es gut sein.


    Im Bild zu sehen das Lenkgetriebe mit seiner Klemmung, innen die Führungshülse(n) der Lenkwelle.

    In den Führungshülsen wäre Spiel der Lenkwelle (die den Lenkhebel trägt und die Lenkstange drückt) denkbar, das kann aber für deine Sorgen nicht die Ursache sein (so viel Verschleiß bringt man hier nicht zusammen =) ) und Öl wäre dann auch keins mehr drin.

  • Zunächst einmal DANKE für Deine fachkundigen Ausführungen!


    Alles, was ich weiß ist, dass beim letzten Mal in der Werkstatt gesagt wurde, dass sie die Vorderachse schweißen mussten, da wo das "Pendel" ist. Dazu wurde vermutlich auch die Lenkstange demontiert. allerdings bewegte sich der Tank vorher auch schon mit.


    In der Fendt-Werkstatt sind eher junge Monteure, ich weiß nicht, ob die da jemanden haben, der sich konkret auskennt. Also der eine Monteur war vielleicht Anfang 20, der andere noch Lehrling. Beide waren sehr begeistert über das Ross und erzählten mir von Ihren alten Traktoren...


    Will denen aber auch nichts unterschieben, geschweißt haben sie, soweit ich das sehen kann, sauber.


    Das Problem war ja auch vorher schon da.


    Stummel zur Begrenzung sind vorhanden. Lenkhebel wurde vermutlich fürs Schweißen abgenommen. Links und rechts Einschlagen geht ungefähr gleichweit. Lenkung ist nicht unpräzis. Dass der Lenkhebel an den Auspuff geht, scheint mir aber neu.


    Ich kann versuchen, bei Gelegenheit mal ein paar Bilder zu machen und hier einzustellen.Mich würde es wundern, wenn in einer normalen Fendt-Werkstatt zeit wäre, da exakte Fehlersuche zu betreiben.

  • Hallo,


    für mich klingt das ganze so als ob man zwar diese 3 Schrauben vom Lenkgetriebe zwar festziehen kann und trotzdem das Lenkgetriebe nicht fest wird!


    Ursache könnte sein das das Gewinde, in dem die 3 Schrauben sitzen, Verdreckt oder Beschädigt ist. Das würde bedeuten das die Schrauben sich zwar anziehen lassen aber eben keine Vorspannkraft erzeugen können.

    Schrauben mal rausmachen und diese kontrollieren und dann das Gewinde selbst. Evtl. sind ganz einfach auch zu lange Schrauben drin..



    Gruß Uli