AKD 12 Z, Risse in Zylinderkopf und Kolben

  • Hallo zusammen,


    ich habe gerade den Motor meines F24L teilweise zerlegt, eigentlich um die Kolbenringe zu erneuern. Er hat aus der Kurbelgehäuseentlüftung gequalmt...

    Nun ist mir aufgefallen, daß beide Zylinderköpfe am Steg zwischen Einspritzdüse und Ventil gerissen sind. Ebenso weisen die Kolbenböden beider Zylinder Risse auf.

    Was meint ihr dazu ?


    Danke für eure Info´sfendt-oldtimer.de/wcf/index.php?attachment/35545/fendt-oldtimer.de/wcf/index.php?attachment/35545/

  • Hallo,


    der hat ja wohl mindestens einmal zu heiß gekriegt! Die Köpfe werden geschweisst und die Zylinderlaufbüchsen auf Verschleiss geprüft. ferner wird mindestens mal am Pleuel gewackelt und so ganz grob das Pleuellagerspiel festgestellt. Alles, was ausgelutscht ist, wird dann auch wirklich gemacht oder Du hast nicht lange Freude damit! Schau Dir auch mal den Ölkühler an, denn auch diese Einrichtung trägt bei diesem Motor deutlich zur Lebensdauer bei. Ich denke, dass die Risse im Kolbenboden auch deutlich länger als 1,5 cm sind und somit scheiden dann auch diese für einen Weiterbetrieb aus. So, wie ich das jetzt aus der Ferne sehe, gibt es mindestens 2 überholte Köpfe, 2 Oberdichtsätze und 2 mal Kolben und Büchse. Dies aber auch nur unter der Voraussetzung, dass sich die Pleuel oben insgesamt nicht weiter als ca. 2 bis 3 mm in der Fahrzeuglengsachse bewegen lassen - sonst ist die Kurbelwelle auch fällig!


    Gruß f18h-doc

  • Moin,

    ich habe die Pleuel auch mal ausgebaut, sie hatten Spiel. Die Lager sind verschlissen, an der KW kann ich aber keinen Schaden feststellen.

    Hat jemand Erfahrung mit Reparaturschweissereien oder vielleicht sogar Adressen ? Was darf so etwas kosten ?


    Danke für eure Antworten !


    Rhoihessebauer

  • Moin

    Messe erstmal wie umrund die Zapfen sind, dann sehen wir weiter.... Die Köpfe schweißen geht meist daneben,meistens eh nicht rettbar... Wurde hier im Forum aber schon beschrieben und genannt,diese Firmen die das schweißen.

    Welcher Motor ist das,AKD 12 oder 112?

    Viele Grüsse aus fast Ostfriesland! Heiko & Sascha
    Es geht nichts über einen 12er GT!!!!!!!!!!!
    Doch, ein 12er GT als `Lenkhilfe` am F12HL!!!!!!!:thumbsup::thumbsup:

    Oder man nimmt gleich den Großen ;):thumbsup:

  • Hallo,


    auch auf die Gefahr hin, daß ich Dich jetzt etwas demotiviere - für eine aussagekräftige Vermessung der Pleuelzapfen benötigst Du eine Bügelmesschraube. Messchieber, Meterstab oder auch irgendwelche Maßverkörperungen wie Zirkel u.ä. bringen kein brauchbares Ergebnis. Auch, wenn auf den Laufflächen keine Riefen sind, können die Zapfen richtig unrund sein! Wenn Du den Motor oben rum selbst zusammenbauen möchtest und das auch beherrschst, steht dem nichts im Weg. Dann bau den Motor aus und lass ihn unten rum kpl. machen. Dazu mehrere KVs einzuholen, sollte kein Problem darstellen und funk dem Motorenbauer nicht dazwischen, nur weil Du meinst mit dem Selbstanbau des hinteren Lagerdeckels ein paar Euronen sparen zu können! Denn bei allem, was Du selbst machst, wird er Dir auch im dümmsten Fall keine Gewährleistung geben! Ausserdem, muß nachher beim Probelauf unbedingt u.a. auch die Volllasteinspritzmenge geprüft und eingestellt werden denn sonst kannst Du es gleich sein lassen.


    Gruß f18h-doc