Diverses zum F 28

  • Moin erstmal:)

    Bin gestern beim Stöbern auf dieses Forum gestossen und hab mich kurzerHand registriert.

    Ich selbst bin 24 Landmaschinenmechaniker und besitze seid ein paar Jahren einen F28PHII.

    Bin gerade ein Paar Sachen am aufarbeiten, gab eine neue Kupplung dann Vorderachse kplt. Überholen und noch ein Bisschen Getriebe..


    Meine 1. Frage wie viel Öldruck soll er nach Herstellerangaben haben?

    Meiner hat nach Start 5Bar und nach längerer Fahrt im Stand noch min 3 bar.


    2. Frage wie ist die Kurbelgehäuseentlüftung bei dem MWM gelöst?


    Vielen Dank schonmal :)

  • Moin

    Öldruck ist so in Ordnung.

    Die Entlüftung findest du als kleines Röhrchen unter dem Ventildeckel.

    Viele Grüsse aus fast Ostfriesland! Heiko & Sascha
    Es geht nichts über einen 12er GT!!!!!!!!!!!
    Doch, ein 12er GT als `Lenkhilfe` am F12HL!!!!!!!:thumbsup::thumbsup:

    Oder man nimmt gleich den Großen ;):thumbsup:

  • Moin

    Dieses Röhrle geht zum Ansaugstutzen, vor dem Einlass Ventil....

    Viele Grüsse aus fast Ostfriesland! Heiko & Sascha
    Es geht nichts über einen 12er GT!!!!!!!!!!!
    Doch, ein 12er GT als `Lenkhilfe` am F12HL!!!!!!!:thumbsup::thumbsup:

    Oder man nimmt gleich den Großen ;):thumbsup:

  • Hallo Leute,

    Vorderachse ist überholt, Kupplung neu, diverse Kleinigkeiten repariert und noch einen anderen Triebling mit Tellerrad verbaut, komme trotzdem nicht so wirklich auf die erwünschte bzw errechnete Geschwindigkeit trotz neuer 12.4-32.

    Habe daraufhin dann bei Betriebswarmen Motor die Drehzahl gemessen und komme nur auf 1400-1410U/min.

    Habe es mit einem Digitalen Drehzahlmesser via Refektionsstreifen ermittelt ( gerät ist geeicht, also kein billigkram).

    Nun ist die Frage ob mir jemand erzählen kann wie ich die Abregeldrehzahl anheben kann.

    Natürlich nur auf die vom Hersteller angegebenen 1500 U/min.

    Freue mich auf Antworten 👍

  • Hinter dem Anlasser befindet sich die Drehzahlschraube für Standgas.

    Unter der Natter- Pumpe ist die Volllastschraube also sprich wie viel Diesel er bei voller Last Eingespritzt bekommt.

    Rechts ca. 10cm weiter ist die Schraube für Vollgas.

    Alle Schrauben sind als Exzenter- Schrauben ausgeführt. Das heißt der Einstellbereich ist nur eine Umdrehung.

    Schrauben sind nur gekontert und mit Umleg-Blech versehen..

    Es handelt sich ja um den KDW 415 Z oder?


    LG

  • Ja richtig KDW 415 Z

    Okay und welche Richtung dann ?

    Oder lieber rechte Wartungsluke öffnen und erstmal einen Überblick verschaffen. Sicherlich mit 1/8 oder noch weniger anfangen, wie in anderen Bereichen auch oder wie sind da die Erfahrungswerte bezüglich der Verstellung.

    Vielen Dank schonmal dafür.

  • Herzlich willkommen im Forum und ein Grüß Gott aus dem schönen Frankenland, wir haben für alle Themen ein offenes Ohr.

    mit welchem Verfahren hast du da geschweißt? (WIG), ist es zu einem thermischen Verzug des Materials gekommen und sind Härte und Eigenschaften des Materials erhalten geblieben?

    Gruß

    FEFA3BY

    Hast du einen Fendt :) hast du was was rennt :)

    Fendt Favorit 3 - FW 150/11S:love:

  • mit welchem Verfahren hast du da geschweißt? (WIG), ist es zu einem thermischen Verzug des Materials gekommen und sind Härte und Eigenschaften des Materials erhalten geblieben?

    Hallo Block habe ich nicht geschweißt,

    Habe die gerissene Stelle großflächig herausgetrennt und noch ausbuchtungen eingefeilt , dann ein passendes Flacheisen genau auf Maß angefertigt und gefeilt (14mm stark)

    Dann genau zwischen Flacheisen und Guss ein 6.5 mm Loch gebohrt und den 1 und 2 Gewindegang vom M8 Gewindeschneider eingeschnitten dann eine Stahlschraube 4.6er Zugfestigkeit eingeschraubt und vorher mit einer Sollbruchstelle versehen das nicht zu viel Druck beim Eeinschrauben entsteht.

    Die Schraube vorher Großzügig mit Hochfester Schraubensicherung versehen.

    Dann die nächste Schraube ca 4 mm weiter nach selben Vorgehen eingeschraubt und zwischen den beiden schrauben nocheinmal wiederholt. Quasi 1/4 Schraube 1/4 Eisen 1/4 Guss und 1/4 der anderen Schraube angebohrt.

    Um die obere mit der Unteren Hälfte des Blocks zu versteifen dann noch einen Riegel drübergesetzt, den man jetzt auch noch sehen kann.

    Nachdem die Schrauben eingeschraubt waren diese noch mit einem Splintentreiber verstemmt um die Gewindegänge noch weiter zu verdichten daher auch 4.6er Schrauben.

    Am Ende dann die komplette Anlage gespült und Frostschutz drauf seid dem pottendicht.

    Da ich nach kompletter dichtheit nicht mehr viel schleifen wollte eine Dünne Schicht Metallspachtel aufgetragen.

    Ich hoffe ich konnte so Klarheit bringen.

    Dieses Verfahren kommt aus der Schiffsmotorenreparatur und meines Wissens nach entweder ,, vernageln'' oder ,,verschrauben'' genannt wird.

    LG

    Und danke für eure Freundliche Aufnahme👍👍

  • Hallo, :)

    Dieses Verfahren kommt aus der Schiffsmotorenreparatur und meines Wissens nach entweder ,, vernageln'' oder ,,verschrauben'' genannt wird....


    ...was sagt man dazu wieder...;) Super Ideen und Lösungen.


    "Da staunt der Laie und ein Fachmann wundert sich.":thumbup:


    Danke;)




  • Das kommt dem auf jeden Fall nahe nur das ich nicht diese zusammenhängenden Riegel hatte sondern nur mit normalen Schrauben gearbeitet habe.

    Ich selbst hatte von dieser Methode am Bierwagen auf einem Oldtimertreffen erfahren 😂

    Und da der Block im Grunde genommen Schrott war, habe ich es versucht und bin vollends zufrieden und würde es immer wieder so machen.

    Das einzige ist.. 40 Stunden sind weg..

    Und der rechte Arm fällt nach der Woche fast ab :P