suche Ersatzteile und Hilfe für Fendt F 15 G.

  • Rössle!!!!!!!!!!

    Unten drunter ist ne dicke Schraube, Mach die auf und stell nen Eimer drunter!

    Schraub rechts den Deckel ab hol einen Lappen und fang an zu putzen!

    Dazu brauchste kein ATU

    Grüße aus dem schönsten Bundesland der Welt 8)


    Nun denn, die Hand ans Werk,

    die Herzen himmelan,

    denn im Zaudern liegt die Gefahr.

  • was noch nicht erwähnt wurde beim meinem Ö- Wechsel bzw Öl Tausch und um den es hier. Es sollte der verdreckte Motor mehr berücksichtigt werden bez. er Öl Wahl. Da kann man von aussen nicht viel reinigen. Ausser den 3 besprochenen Bauteilen.


    Auserden wird er nicht im Bestzustand sein.... ich weiss mehr wenn mehr gefahren bin.

    Die Frage nach einer kompletten Motoren Öffnung steht natürlich sofort im Raum. Dazu sage aber aus versch. Gründen nein, das geht jezt einfach nicht einzuplanen.

    Da er auch nicht super dicht zu sein scheint und um den wichtigsten Aspekt für schiefgehen zu berücksichtigen.... also das Verstopfen von Kanälen (solte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Kann gut gehen... muss aber nicht)

    Komme immer mehr auf das alte Öl als Füllung zurück auch weil es der Undichtigkeit besser entgegen wirkt.

    Denn genau die Reinigungsfähigkeit moderner Öle, die zwar als Ersatz für die Zerlegung willig angestrebt wir ist der ausgangspunkt der grossen Gefahr... wenn ich das richtig verstehe.


    Wie das dann nach einer Motor Aufarbeitung im Betrieb mit dem Betriebsöl aussieht, mache ich nicht von den aktuellen Überlegungen/Abwägungen abhängig.



    Eine wichtige Frage noch:

    Wie kann das aktuelle Öl analysieren bez. altes Öl oder neues modernes Öl?


    Ich sage mal tief schwarz und pampig!

  • Hallo,


    mein Kenntnisstand nach 30 Jahren Ölwechsel an einem Motor mit Zentrifugenreinigung (Porsche), einem Motor mit Metallgewebe-Filter (Eicher) und Filterpatrone wie beim Auto (Fendt mit MWM-Luftgekühlt) und anderen Motoren ist folgender:


    1. Bevor die Filterpatronen mit feinem Filterpapier kamen, waren die Motoren für unlegiertes mineralisches Öl gebaut. Das musste im Frühjahr in SAE 30/40/50 und im Herbst in SAE 15/20 gewechselt werden. Wer nicht ackert, kommt mit SAE 30 gut durch's Jahr. Unlegiertes mineralisches Öl gibt es auch heute noch für rund 25 EUR pro 5-Liter-Kanister. Bei der Verwendung ist eingeplant, dass die Ölwanne nach mehreren Ölwechseln vom Öl-Schlamm befreit werden muss. Der Ölschlamm bildet sich, da dieses Öl keine Schwebstoffe mitführt. Diese Öle sind, da unlegiert, immer Einbereichsöle. Unlegiertes Öl soll nach meiner Kenntnis bei einer Öl-Reinigung im Motor mittels Zentrifuge und bei vielen Rasenmähern und Kompressoren genutzt werden.


    2. Mit den aufkommenden Fein-Filtern musste das Öl die Schwebstoffe mitnehmen und wurde legiert (= HD-Öle). Bis in die 70er noch als Einbereichsöle bzw. Sommer-Öl und Winter-Öl. Später dann als Mehrbereichs-Öle, z. B. 15-W 40 (im Sommer bei Hitze wie ein SAE-40-Einbereichsöl, im Winter wie ein SAE-15-Einbereichsöl durch Additive). Bei einem Motor mit Filterpatrone kann man also ohne Probleme SAE 15 W40 fahren. Die Bedienungsanleitung unseres Fendt von 1973 mit MWM-Luftgekühlt (Farmer 1D) spricht noch vom Ölwechsel im Frühjahr und Herbst, gibt aber wegen der Filterpatrone schon HD-Öl vor.


    3. Für einige Motoren gibt es Umrüstsätze von Metallgewebe-Filter auf eine Filterpatrone.


    4. Im Metallgewebefilter bleib ziemlich viel hängen. Von daher vermute ich, dass solchen Motoren ein HD-Öl nicht schadet. Der Eicher hatte auch nach 50 Jahren trotz viel HD-Öl (SAE 15 W40) eine sehr, sehr gute Kompression.


    5. Ein unlegiertes Öl ist immer ein Einbereichsöl, ein legiertes Öl (HD-Öle) gibt es als EInbereichsöl und Mehrbereichsöl.


    6. Mineralische Öle sind hitzefester als voll- und teil-synthetische Öle. Von daher brauchen ältere luftgekühlte Benzin-Zweitakter ein mineralisches Öl. Ob luftgekühlte Dieselmotoren unbedingt mineralisches Öl brauchen, ist mir nicht bekannt.


    7. Benzin- und Diesel-Motoren, die mit mineralischem Öl gefahren wurden, sollten nicht mit synthetischem Öl gefahren werden, da dieses die Ölkohlen-Rückstände auflöst, die zur Abdichtung des Motors gebraucht werden.


    8. Bitte berichtigen, falls ich etwas falsches geschrieben habe.


    9. Weiß einer, ob bei einem unlegierten Öl die Schmierfähigkeit höher ist, da 100% Öl und bei legiertem Öl wegen den Additiven keine 100% Öl? Altert legiertes Öl schneller als unlegiertes, weil die Additive oxidieren?


    Grüße

    Frank

  • Hi,

    ob sie kein HD-Öl bekommen sollen, weiß ich nicht, wollte ich nicht sagen und habe ich auch aus meiner Sicht nicht geschrieben. Mit unlegiertem Öl läuft vermutlich aber nicht viel falsch. Dafür war der Motor ja mal konstruiert worden. Ich bin keine Experte für alte Fendt-Motoren. Bei den Betriebsstunden pro Jahr und Betriebsbedingungen, bei denen die alte Schätzchen gefahren werden, ist es vermutlich fast egal.


    Ich weiß es (nach Infos aus mehreren Quellen) explizit nur für Motoren mit Zentrifugenreinigung. Bei unserem Porsche (verkauft) war es lange Jahre missachtet worden. Der Motor war ziemlich verschlissen. Ich schätze, das hängt mit dem Filtersystem des jeweiligen Motors zusammen.


    Grüße
    Frank

  • Dann stimmt meine Erinnerung doch noch, daß wir in der Werkstatt damals nur HD - SAE 20W/20 für den Sommer und HD SAE 10 W für den Winter in alle Schlepper gefüllt haben.

    Ganz selten mal HD SAE 30 nur Lanz-Bulldog bekamen kein HD, sondern nur einfaches SAE 30.


    Gruß Lore

  • Hallo Frank,

    bis auf Punkt 6 teile ich deine Ausführungen uneingeschränkt. Aber daß SAE Öle hitzefester sind als Voll/ Teilsynthetische glaub ich nicht wirklich.

    Im 1000er GsxR Motor, der aus 1000 Kubik 185PS generiert werden vollsynthetische Öle angeraten. Das ist sicher ein Motor der im Grenzbereich arbeitet; auch was Temperatur angeht.

    Was aber die übrigen Eigenschaften des Öls betrifft, stimme ich dir zu. Ist aber sicher auch ein Stück Glaubensfrage (Glauben ist nicht Wissen;))

    Aber für einen Gedankenaustausch taugt die Diskussion allemal.

    LG

    uli

    Grüße aus dem schönsten Bundesland der Welt 8)


    Nun denn, die Hand ans Werk,

    die Herzen himmelan,

    denn im Zaudern liegt die Gefahr.

  • Moin.

    Auf unseren Schleppern 15w40 zu fahren ist keine Schande finde ich. Ich Wechsel es vor und nach der Saison. Sicher könnte man dann auch das( nenne es mal) " Sommer und Winteroel" nehmen. Allerdings ist mir das zu viel Theater. Er läuft prima damit.

    Es war allerdings so, das ich beim Kauf gefragt habe welches drinn ist, um es genau so weiterhin zu verwenden. Die Empfehlung des Herstellers ( aus den sechzigern) können somit umgangen werden. Anders ist es mit den neu gezüchteten Motoren. Beim t5( als beispiel) ist drauf zu achten die Freigabe einzuhalten.

    Ich finde( beim Schlepper) auch das man kaum festlegen kann was letztlich dem Motor dienlicher ist.


    LG.km

  • Ist schon immer lustig wenn das Codewort Öl fällt es sofort eine Diskussion zwecks Einbereichs und Mehrbereichsölen losgeht.


    Damit wurde der gefragte nur mehr verwirrt wie ihm geholfen wurde.


    @ Hanomag: Wenn der Motor läuft und nicht grad eine ununterbrochene Ölspur beim fahren hinter sich herzieht, tausch das Öl und benutze den Schlepper.

  • tausch das Öl und benutze den Schlepper.

    stimme dem zu, ich verwende einfach Motoröl aus dem Baumarkt, mache lieber einmal mehr als zu wenig einen Ölwechsel und nehme zur Kontrolle hi und da die Ölwanne ab

    nehme mineralisches SAE 15W-40

    Gruß aus Unterfranken


    Herbert


    Hast du einen Fendt :) hast du was was rennt :) 
    Wer Eicher kennt ;( fährt einen Fendt :thumbsup:

    Fendt Favorit 3 - FW 150/11S:love:

  • Hallo zusammen,



    ich/wir leben noch.....

    leider hatte ich praktisch keine Zeit mehr die lezten Wochen für meine Wracks und Fahrzeuge.


    Heute konnte ich mit dem Fendt endlich ene Probefahrt machen und zuvor mal alles bewegliche eingesprühen.



    Der Sound ist schon überwältigend.





    Am Anfang habe aber das mit der Festtellbremse nicht überblickt und immer die Hndbremse gesucht.

    Ergebniss; Die Beläge und Trommel sind nun schön blank.


    Zum Ausmachen habe ich vorne den Hebel bewegt.

    War vermutlih ein Fehler, denn nun springt er nicht mehr an.



    Oder muss er zuerst wieder richtig kalt werden ?



    Er bekommt wohl keinen Sprit mehr..... er qualtmt auch nicht einmal.




    Bitte um Hilfe damit der Fendt zumindest wieder nach Hause fahren kann.

    Was mache ich falch beim Starten ?



    Grüsse aus dem Kaos......

  • Hi,


    der erste Fehler... man informiert sich über die Bedienung bevor man los legt... eine Anleitung kostet nicht viel und umfasst den Wartungsplan.


    Der Hebel zum abstellen hat normal 3 Positionen und dient zeitgleich zum vorpumpen von Kraftstoff vor dem Start.


    Innere Position ist Betrieb, zweite Raste abstellen, dritte glaub unterbrechen des Wasserkreislaufes.


    Wenn der Hebel beim abstellen in Raste 2 eingerastet ist, startet er nicht mehr.

  • Grundsätzlich wird der schon an dem Hebel ausgemacht. War also nicht falsch. Zum Neustart muss der Hebel aber wieder zurückgestellt werden. Der Hebel hat ein Köpfchen das man drehen kann, und je nach dem wie der steht rastet der Hebel in der Stoppstellung ein. Zieh mal dieses Köpfchen hoch.

    Lg

    uli

    Grüße aus dem schönsten Bundesland der Welt 8)


    Nun denn, die Hand ans Werk,

    die Herzen himmelan,

    denn im Zaudern liegt die Gefahr.