Bremsen entlüften - Reihenfolge beim Farmer 309 LSA (FWA 186S)
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Habe mir für den Endantrieb eine kleine Traverse geschweißt (s. Werkstatthandbuch)
Damit gehts doch weitaus besser als mit dem Palettenhubwagen das kann ich euch sagen!
Moin,
das kann ich mir gut vorstellen ich hab das bei unserem 106s mit einem Palettenhubwagen gemacht und ja das ging alles andere als gut.

Gute Idee mit der Traverse

Gruß Jakob
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Hallo Jakob,
ja das ist wirklich um Klassen besser. Mit dem Palettenhubwagen hast überhaupt keine Bewegungsfreiheit.
Habe das beim Auseinanderbauen noch so gemacht und das war ne Quälerei.
Da der Endantrieb auch noch so schön ungleichgewichtig ist, ist das mit der Traverse und der Aufhängung wirklich viel besser. Da kannst besser mit der Höhe und der Ausrichtung spielen.
Habe die Traverse einfach an die Gewinde geschraubt an der eigentlich die Fahrerhauslagerung befestigt ist.
2x M16-Schrauben = "atomschlagsicher"

Hier mal noch ein Bild und ne Zeichnung - wer's mal braucht.
Markus.
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Hallo Fendt-Freunde,
es war mal wieder Wochenende und da gings am Farmer 309 mit dem Thema "Bremsen" weiter.
Man merkt jetzt gleich das sich Erfahrung bezahlt macht.
Der Schlepper wurde hochgebockt, Rad ab, Fahrerhauslagerung ab, dann Endantrieb abgenommen, alles zerlegt, gereinigt, Gewinde überholt usw.
Zusätzlich natürlich die Wellendichtringe und O-Ringe im Differential und des Endantriebs getauscht und das gerade mal in 5-6Std.
Dafür hab ich bei der linken Seite noch tagelang gebraucht (bin normalerweise leider nur Freitags 2-3 Std. am Fendt)
Gut jetzt aber zum Ergebnis der Aktion. Wie schon bei der linken Seite waren die Bremsscheiben, ehrlich gesagt, ziemlich am Ar....

Schaut euch mal die Bilder an:
An der einen Bremsscheibe sind zwar noch Zähne vorhanden aber über den Zustand braucht man sicher nicht reden. Die andere Bremsscheibe ist aber mal richtig "durch"
Nicht nur das die Zähne völlig weg sind, die hat auch noch einen Höhenschlag. Es ist schlecht zu erkennen aber die Bohrung wo mal die Verzahnung drin war sitzt auch nicht mehr mittig. Das erklärt wahrscheinlich auch den Effekt den ich beim Einstellen zuerst hatte. Nämlich dass das Rad plötzlich einfach fest war. Ich nehme an das sich die Bremsscheibe im Gehäuse und der Welle verkeilt hat.
Jetzt gehts an den Wiederaufbau und dann bin ich doch sehr zuversichtlich dass der Fendt wieder bremst wie ein Panzer.



Wünsche euch ne schöne Woche!
Markus.
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Guten Morgen Fendt-Freunde,
heute nur ein kurzes Update:
Letzten Samstag habe ich die Reparatur der Bremse auf der rechten Seite fertiggestellt.
Eines vorweg, Bilder hab' ich dieses mal keine gemacht.

Im Grunde ähnelt es aber ja auch alles der linken Seite.
Es hat alles gut funktioniert. Handbremse mit neuen Belägen wieder angebaut, Betriebsbremse komplett überholt, wieder montiert, Seitenwelle des Endantriebes neu abgedichtet, Achstrichter wieder angebaut, Kabinenlagerung festgeschraubt, Bremsen einstellen.
Probefahrt steht leider noch aus. Da es am Samstag ehrlich gesagt saukalt war, war ich froh dass ich noch mein Werkzeug aufgeräumt habe und dem Schlepper noch die richtige Mischung an Frostschutz verabreicht habe. Dann war's auch schon dunkel und ich durchgefroren.
Vielleicht kommt es noch zu einer Probefahrt im Weihnachtsurlaub

Wäre ein schöner Jahresabschluss nach der Plackerei und nach drei Jahren Restauration und Reparatur am Farmer.
Ich wünsche euch jetzt schon mal eine schöne Weihnachtszeit und bedanke mich bei allen die mir dieses Jahr mit zahlreichen Tipps geholfen haben.
Ich hoffe ich konnte mit meinen Berichten auch etwas zurückgeben.



Gruß
Markus.
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Danke für den tollen Bericht
Frohe Weihnacht und guten Rutsch
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Guten Morgen
Super Bericht und Dokumentation auch dein parallel Bericht Diff. Abdichten ?
Wünsche euch allen ne ruhige und besinnliche ZEIT
Ps. Bei der ersten Probefahrt anschnallen!! Nicht das danach ne neue Frontscheibe benötigst ???
MFG Peter
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Ps. Bei der ersten Probefahrt anschnallen!! Nicht das danach ne neue Frontscheibe benötigst ???







Gut, das du es nochmal gesagt hast - ich werde darauf achten

In diesem Sinne - Frohe Weihnachten !
Markus.
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Nabend. Ich hole mal das alte Thema hoch.
Bei meinem 308 hat sich auch über die Tage die Bremse verabschiedet.
Hauptbremszylinder und Radbremszylinder haben neuen Dichtsatzbekommen.
Wir haben erst Rückwärts entlüftet, da aber weiterhin probleme vorhanden waren, habe ich nochmal soweit mir möglich jeden Entlüfter geöffnet und nach unten blasenfrei rausgedrückt. (4 kardanwelle, 2x Radbremszylinder und einen Links am Verteiler) - der hintere am Verteiler ist abgerissen. tjoa..
Nun ist es aber so, wenn ich die Bremsverriegelung öffne, das Linke Pedal etwas tiefer hängt. Und auch nicht richtig zurückfedert. Ich kenne das problem vom der Kupplungspedal, wenn sich luft einschleicht. (am 312 und 308 gehabt und behoben)
Ich werde jetzt erstmal weiter fahren, und vielleicht in paar tagen nochmal entlüften. Oder gibt es da vielleicht einen anderen Grund, der mir nicht bekannt ist?
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Grundeinstellung der Pedale hast aber gemacht?
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Noch nicht, Die Welle lässt sich aktuell nicht drehen. Da sie, ich glaube es zumindest, im Gummi hängt. Dadurch dreht sie sich immer wieder zurück und ich wollte da jetzt nicht mit gewalt was zerreissen.
Das spiel ist aber bei beiden gleich.
Die Inbus öffnen, Pedal ganz hoch, und dann 0,5-1mm spiel zwischen dem runden teil und der klaue, oder?
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Keine Ahnung, hab ich mir nicht gemerkt.
Steht im Handbuch...
Für mich wäre das die plausibelste Erklärung, sonst bleibt ja nur Luft beim hängenden Zylinder
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Pedalweg hab ich nochmal justiert, aber das war entweder Minimal, oder ich habs falsch gemacht.
WHB gibt da auch keine Klaren antworten. Lediglich ein pfeil mit 0,5-1mm spiel... Wie man das korrigiert steht da nicht. Hab letztendlich die Klaue geöffnet, pedal angehoben und nachgespannt.
Es lag aber an Luft auf 2 Leitungen an der Kardanbremse (die beiden nippel oben drauf) Da kommt man besonders gut hin.. Und lösen der Schraube geht auch 1A zwsichen 2 Kabeln und 2 Bremsleitungen..
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