traktormeter gt 250

  • Hallo zusammen,


    habe ja neulich einen fendt gt 250 erstanden.
    Der traktormeter ist leider defekt, und heute bin ich dazu gekommen das teil mal zu zerlegen.


    naja was soll ich sagen die Eingangswelle vom Tm ist gebrochen und zwar genau an der stelle wo das schneckenrad für den Betriebsstunden zähler weg geht.


    Jetzt zu meiner frage gibt es hier noch ersatzteile. Wahrscheinlich nur den kompl. Tm. Ich habe mal ein paar bilder gemacht. Gibt es hierzu irgendwelche doku oder ähnliches? Die feder von der tachonadel braucht auch bestimmt eine gewisse Vorspannung.

  • versuchs mal hier wenn du nicht weiterkommst habe aber keine Erfahrung mit der Firma

    Reparatur des Fendt VDO
    Rundinstruments / Traktormeters


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    Gruß aus Unterfranken


    Herbert


    Hast du einen Fendt :) hast du was was rennt :) 
    Wer Eicher kennt ;( fährt einen Fendt :thumbsup:

  • So hab mich ein wenig umgeschaut.


    Also den alten Traktormeter rep. lassen, kommt aus wirt. Sicht mal gar nicht in Frage.


    Es ist die Eingangswelle und die Welle wo vom Topf zum Zeiger geht defekt.


    Hab schon einen gefunden der nen 250er GT schlachtet aber bei dem is des Teil auf kaputt.


    Ich habe aber einen sehr ähnlichen gefunden bei Oldtimer Jehle.


    Der ist aber vom 231er GT.


    Schaut vom Aufbau her recht gleich aus, habe dann den Verkäufer angeschrieben ob der auch für den 250er passen könnte, der hat das aber verneint.


    Warum es für den 250er keinen gibt ist klar ist in zu geringen Stückzahlen produziert worden, da lohnt sich kein Nachbau.


    Deswegen meine Frage an die 231er GT Besitzer.


    Ist beim 231er auch keine Winkelgetriebe vor dem Tacho?


    Was für ein Gewinde ist am Ende der Welle wo am Traktormeter angeschraubt wird?


    Geht die Welle vom Motor direkt weg oder ist da ein Winkelgetriebe was die Drehrichtung der Welle ändern oder Geschwindigkeit reduziert?


    Eigentlich müsste der Aufbau von den VDO Traktormeter identisch sein wenn die Welle direkt angeschlossen wird.


    Ich denke die haben früher nur für jeden Typ eine neues Ziffernblatt designt, sonst nix?

  • So liebe GT-Freunde,


    heute hätte ich mal eine Preisfrage.


    Und zwar habe ich mir den Traktormeter der hier im Artikel angeboten wurde geholt.


    Fendt Ersatzteilnummer sind gleich. Der Traktormeter ist wie auf den Bildern zu sehen neu. Der eine ist von 70 und der andere von 71


    Übersetzungsverhältniss stimmt auch was auf den beiden Traktormetern steht. 1,5:1 oder anders rum


    Ich habe mal den "neuen" eingebaut und den Motor angelassen.


    Nix tut sich. Dann habe ich vorsichtig Gas gegeben. Drehzahlmesser bewegt sich. Danach Vollgas gegeben.


    Traktormeter zeigt max 1300 Umdrehungen an, was ja nicht sein kann.


    Dann habe ich den TM wieder ausgebaut und mal versucht mit den Akkuschrauber anzutreiben.


    Bei meinen Bosch Akkuschrauber zeigt er im Gang 2 bei Vollgas ein wenig was über 600 Umdrehungen an.


    Wo liegt hier der Fehler?


    Also ich könnte mir nur noch erklären das der Abgang am Motor was ja ein 90° Winkelgetriebe der falsche ist.


    Es macht doch keinen Sinn meiner Meinung nach die Welle mit einer so hochen Geschwindigkeit anzutreiben.


    Normalerweise sollte ja die Drehzahl der Welle durch das Winkelgetriebe reduziert werden.


    Oder sind die Magnete in den Wirbelstromantrieb hinüber, bzw haben an Kraft verloren.


    Der Betriebsstundenzähler hatte bei meinen kurzen Versuchen noch nicht angezeigt.


    So es darf geraten werden?

  • Hallo zusammen,


    Der Zeiger sitzt ja auf einer Welle die am Becher des Wirbelstromantriebes endet. Siehe die ersten Bilder.


    Diese Welle läuft ja durch ein Buchse, Lager.


    Da ja der Traktormeter ja doch schon seit 50 Jahren liegt und nicht bewegt wurde ist das für diese Lagerstelle nicht so das tollste.


    Normal wird ja die Gegenspannung am Zeiger nur durch die Feder eingestellt.


    Jetzt muss der Wirbelstromantrieb gegen die Spannung von der Feder + Reibkraft im Lager arbeiten.


    Ich möchte eigentlich nicht den Traktormeter öffnen das einzige was ich machen könnte ist durch die Öffnung für die Beleuchtung rein.


    Hat das schon jemand versucht?


    Was am besten nehmen zum reinsprühen?


    Eine andere Erklärung habe ich leider nicht für das "falsch" Anzeigen der Traktormeters.

  • Moin


    Du kannst auch den Chromring runter pulen und dann zerlegt sich das ganze von selbst, eventuell stimmt die lage des magnetkörpers nicht mehr, so wars bei meinem GT, hab ich zurecht gedrückt und a bissl Ballistol dran gemacht, dann wieder zusammen bauen und seit dem funktioniert er schon fast 150 Betriebsstunden.


    Gruß Tim

    Das Leben wäre langweilig, wenn alle neue Plastikcomputer fahren würden, darum fahre ich Fendt und Bully8)

  • So ich habem mir die Mühe gemacht und das Ding mal aufgemacht. Aber was soll ich sagen schaut alles aus wie neu. Habe alles bewegliche etwas geschmiert.


    Dann habe ich es am eine Bohrmaschine angeschlossen. Diese macht 1400 Umdrehungen in der Minute.


    Und was soll ich sagen der Traktormeter zeigte etwas unter 1000 Umdrehungen an.


    Wenn ich das Übersetzungsverhältniss was auf den Gehäuse, 1,5 : 1, steht, anwende stimmt es sogar.


    (1400:1,5 ) * 1 = 933



    Das müsste aber heißen das wenn der Motor 2500 Umdrehungen macht die Antreibswelle sich 3750 mal in der drehen müsste.


    Dachte eher das die Welle langsamer läuft wie der Motor zwecks lebensdauer und so.


    Jetzt bin ich natürlich nicht ganz sicher ob das dort verbaute Winkelgetriebe das richtige ist.


    Stehen auf den Winkelgtrieben am Motorabgang Nummer drauf?


    Was macht der Motor im leerlauf Umdrehungen ? 800 Umdrehungen/Min

  • So ich habe mal ein wenig weiter gesucht.


    Das Thema Traktormeter scheint ja doch ein größeres Problem zu sein.


    Traktormeter ist in Ordnung. Welle ist auch in Ordnung.


    Folge dessen muss die Winkeltrieb motorseitig der falsche sein. Also falsche Übersetzung die Drehrichting scheint die richtige zu sein da der Betriebsstundenzähler vorwärts zählt. Der Anzeigenadel ist es glaub ich egal ich welche Richtung sich die Welle dreht.


    Hab nach der Ersatzteiliste die Nummer vom Winkeltrieb rausgesucht.


    Und bei Firlbeck mal vorsichtig angefragt. Das Ding muss neuerdings aus Gold gefertigt zu sein.


    Die Übersetzung die orig. verbaut war weiß ich aber noch immer nicht.


    Mein Traktormeter zeigt bei Vollgas 1300 Umdrehungen an. Übersetzung 1,5 :1


    Also muss sich die Welle mit 1950 Umdrehungen drehen.


    Um aber die 2600 Umdrehungen max zu erreichen müsste sich die Welle mit 3900 Umdrehungen machen.


    Die Kurbelwelle dreht sich wahrscheinlich mit 2600 Umdrehungen (max. Traktormeter)


    Die Nockenwelle dreht sich mit 1300 Umdrehungen.


    Diese könnte man mit einem Verhältniss von 1:3 hernehmen dann würde es passen


    Wenn ich davon ausgehe das mein im Moment eingebauter Winkeltrieb eine Übersetzung von 1:1 hat und ich eins mit 1:2 verbaue komme ich auch auf 3900 Umdrehungen.


    Würde also passen.


    So jetzt ist nur die Frage woher nehmen, neu ist mir das ding echt zu teuer.


    Vielleicht hat der ein oder andere eins liegen oder sucht eins was ich verbaut habe.