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Aufarbeitung/Restauration Favorit 610S Bj. 73

  • FendtChris
  • April 16, 2017 at 1:44 PM
  • FendtChris
    Student
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    • October 13, 2025 at 8:26 PM
    • #41

    So Hallo allerseits,

    Nach sehr langer Abstinenz von diesem Forum melde ich mich einmal wieder. Den 610er habe ich immernoch, er leistet pro Jahr ca. 20; allerhöchstens ma 30 Stunden. Wird regelmäßig gewartet und hat mittlerweile auch wieder ein paar Gebrauchsspuren:)


    Hauptsächlich wird er beim Heu machen genutzt, vor dem Mähwerk weil er vom Motor her die schönere Elastizität hat als der 309er, ist angenehmer


    Oder vorm Schwader, wegen der Übersicht und einfach dem Gewicht

    (Der 4,25er Niemeyer ist schwerer als er aussieht)


    Ansonsten fahren wir jährlich auf ein paar Treffen und dann zieht er meinen aufgearbeiteten Bundeswehr-Einachser.


    So viel dazu. Aktuelle Themen bei mir sind:


    Woher bekomme ich die Ablassschraube für die Einspritzpumpe? Unter der Fendt Teilenummer bekomme ich eine Version mit Feingewinde-alles schön und gut passt auch beim 309er-

    Allerdings hat die ESP vom 610er (und die vom 103er) eine mit gröberem Gewinde. Habe schon 3 mal Bestellt und jedes Mal kam die Falsche.

    Wenn da jemand eine Bosch Nummer für mich hätte wäre ich sehr sehr dankbar! :)


    Ansonsten suche ich ein gutes Fritzmeier M611 Verdeck für den guten. Wird doch langsam etwas frisch :)

    Anbei ein paar Bilder im Einsatz und Liebe Grüße

    Christian

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  • Andreas Rink
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    • October 14, 2025 at 12:09 AM
    • #42
    Quote from FendtChris

    So Hallo allerseits,

    Nach sehr langer Abstinenz von diesem Forum melde ich mich einmal wieder. Den 610er habe ich immernoch, er leistet pro Jahr ca. 20; allerhöchstens ma 30 Stunden. Wird regelmäßig gewartet und hat mittlerweile auch wieder ein paar Gebrauchsspuren:)


    Hauptsächlich wird er beim Heu machen genutzt, vor dem Mähwerk weil er vom Motor her die schönere Elastizität hat als der 309er, ist angenehmer


    Oder vorm Schwader, wegen der Übersicht und einfach dem Gewicht

    (Der 4,25er Niemeyer ist schwerer als er aussieht)


    Ansonsten fahren wir jährlich auf ein paar Treffen und dann zieht er meinen aufgearbeiteten Bundeswehr-Einachser.


    So viel dazu. Aktuelle Themen bei mir sind:


    Woher bekomme ich die Ablassschraube für die Einspritzpumpe? Unter der Fendt Teilenummer bekomme ich eine Version mit Feingewinde-alles schön und gut passt auch beim 309er-

    Allerdings hat die ESP vom 610er (und die vom 103er) eine mit gröberem Gewinde. Habe schon 3 mal Bestellt und jedes Mal kam die Falsche.

    Wenn da jemand eine Bosch Nummer für mich hätte wäre ich sehr sehr dankbar! :)


    Ansonsten suche ich ein gutes Fritzmeier M611 Verdeck für den guten. Wird doch langsam etwas frisch :)

    Anbei ein paar Bilder im Einsatz und Liebe Grüße

    Christian

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    Sehr schöne Bilder und einen toll aufgearbeiteten 610 Christian, weiterhin viel Spass damit.

    Grüße Andreas

  • FendtChris
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    • April 20, 2026 at 5:09 PM
    • #43

    Hallo zusammen.


    Die Lust am 6er zu schrauben hat mich wieder gepackt. In meinem letzten Beitrag habe ich ein M611 Verdeck gesucht. Naja ich habe schon 4 Jahre eins in der Garage stehen gehabt, das war allerdings nicht mehr zu retten. Dann bin ich durch Zufall Ende letzten Jahres auf eine Anzeige in der Nähe gestoßen: allerdings ähnlicher Zustand wie das bereits vorhandene Verdeck.

    Mein Plan war aus 2 eines zu machen und das hat mit der Nachfertigung der Bleche für die unteren Führungsschienen auch funktioniert. Die Teile konnte ich dann Sandstrahlen und im Fritzmeierfarbton lackieren.


    Die Seitenscheiben gingen bei der Montage eigentlich ganz gut rein wenn man die Reihenfolge einhält. Bei der Frontscheibe stieß ich auf das Montagevideo eines bekannten Fendt-Fanatikers was sehr hilfreich war, jedoch der meiner Meinung nach ultimative Tipp zur einigermaßen Stressfreien Montage:

    Zuerst alle Frontscheiben einsetzen und zum Schluss an den Stellen, an denen die Zwischenstücke später eingesetzt werden, die Frontscheibe wieder aus der Gummifassung ausdrücken. Das fühlt sich im ersten Moment falsch an, führt aber nach dem Einführen der Schienen schnell zum gewünschten Ergebnis.


    Die Dachplane ließ sich trotz einstelliger Temperaturen gut aufziehen und die Gerätescheibe passgenau montieren. Etwas Anpassung und Ausrichtung war bei der Montage am Schlepper nötig, hat dann aber gut gepasst.

    Das ganze fand zwischen den Jahren statt- fürs Protokoll :saint:

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  • FendtChris
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    • April 20, 2026 at 5:17 PM
    • #44

    Weiter im Text:


    Wer genau hinschaut, dem ist es vielleicht schon aufgefallen: die Abgasanlage ist einmal frisch in silber gekommen.

    Durch Zufall bin ich an einen NOS Eberspächer Auspuff gekommen, den mit den Klammern. Da der Krümmer nach oben eh Löcher hatte und das Reihenstück recht angefressen war kam einmal alles ab, gestrahlt und mit Hitzefestem Lack wieder schick.


    Die Löcher wurden geschlossen und ein neues Stück Rohr kam in den Krümmer nach oben, sowie die beiden Haltebügel welche vorher weichen mussten da sonst der 300er Auspuff nicht gepasst hätte :)


    Mit neuen Dichtungen und Kupfermuttern wieder montiert gefällt es mir auch nun um einiges besser, etwas anderes konnte ich auch bemerken: der Auspuff pfeift nun:whistling:


    Erinnert ein bisschen an einen IHC aber das habe ich schon öfter bei anderen Fendts gehört

    Fortsetzung folgt..:/

  • Andreas Rink
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    • April 20, 2026 at 9:03 PM
    • #45
    Quote from FendtChris

    Hallo zusammen.


    Die Lust am 6er zu schrauben hat mich wieder gepackt. In meinem letzten Beitrag habe ich ein M611 Verdeck gesucht. Naja ich habe schon 4 Jahre eins in der Garage stehen gehabt, das war allerdings nicht mehr zu retten. Dann bin ich durch Zufall Ende letzten Jahres auf eine Anzeige in der Nähe gestoßen: allerdings ähnlicher Zustand wie das bereits vorhandene Verdeck.

    Mein Plan war aus 2 eines zu machen und das hat mit der Nachfertigung der Bleche für die unteren Führungsschienen auch funktioniert. Die Teile konnte ich dann Sandstrahlen und im Fritzmeierfarbton lackieren.


    Die Seitenscheiben gingen bei der Montage eigentlich ganz gut rein wenn man die Reihenfolge einhält. Bei der Frontscheibe stieß ich auf das Montagevideo eines bekannten Fendt-Fanatikers was sehr hilfreich war, jedoch der meiner Meinung nach ultimative Tipp zur einigermaßen Stressfreien Montage:

    Zuerst alle Frontscheiben einsetzen und zum Schluss an den Stellen, an denen die Zwischenstücke später eingesetzt werden, die Frontscheibe wieder aus der Gummifassung ausdrücken. Das fühlt sich im ersten Moment falsch an, führt aber nach dem Einführen der Schienen schnell zum gewünschten Ergebnis.


    Die Dachplane ließ sich trotz einstelliger Temperaturen gut aufziehen und die Gerätescheibe passgenau montieren. Etwas Anpassung und Ausrichtung war bei der Montage am Schlepper nötig, hat dann aber gut gepasst.

    Das ganze fand zwischen den Jahren statt- fürs Protokoll :saint:

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    Steht SUPER da Christian :thumbup::thumbup:

  • jochem diesel
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    • April 20, 2026 at 9:31 PM
    • #46

    Gutenabend,


    Schönes Projekt 👌

    Ich hoffe das sie die Einspritzpumpe Öl ablass schraube schon m fertig haben...

    Da mußte die Gewindebuchse mit rausgedreht sein das passiert oftmals. Die hatte ne normale Gewinde statt der m10x1 von der Schraube.


    Freundliche Grüße jochem Jongsma

  • FendtChris
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    • April 21, 2026 at 1:04 PM
    • #47

    Hallo zusammen,

    Vielen Dank Andreas, danke auch an Jochem für den Hinweis. Ich mache gleich weiter. Nach einem Öl und Filterwechsel am Motor hat mich die Sache mit der Ablassschraube der Einspritzpumpe noch beschäftigt. Es war so wie Jochem sagt: die kleinere M10x1 hatte sich mit der Gewindebuchse - welche auch in den Deckel gedreht ist- verbunden und so hatte es den Anschein die Schraube hätte Normal/Grobgewinde! Ich habe den kompletten Deckel ersetzt und mir fiel das ganze erst nach der Demontage des alten Deckels auf.. passt nun aber alles :)


    Nun aber weiter:

    Die Undichtigkeiten der ZF T3000er sind bekannt. Bei mir war es doch im kalten Zustand aber schon bedenklich wie viel da immer untendrunter stand. Nun ich hatte die Steuergeräte in Verdacht und da die Hydraulik ihre Stellung nicht hielt wollte ich mit den Steuergeräten gleich den ganzen Block abdichten. Also: Block abgehoben und zerlegt alles schön, ja Dichtungen waren hinüber. Aber dann was ist das? Ein Riss komplett durch die vordere Mitte des KR25 Hydraulikblocks.
    Katastrophe. Wollte am selben Tag noch den Block wieder frisch abgedichtet aufsetzen. Nix.


    Kleinanzeigen durchgeschaut: gibt es ein paar aber teuer und auch gerissene und das nichtmal angegeben..

    Zum Glück ein Bild in die 600er Whatsappgruppe geschickt und am nächsten Tag einen Block aus einem 614LS Brandschaden abgeholt.

    Der hatte nicht viel geschafft aber die Hubärme waren noch dran und die waren komplett festgebacken.. Stundenlang mit Hitze und Öl probiert, nichts. Zum Schluss dann aufgeschnitten. War die Hubwelle zwar auch hinüber aber die hätte sowieso nicht mit meinen Hubärmen gepasst die ich ja wieder nehmen musste wegen der Aufnahmen der Zusatzhubzylinder.

    Naja jetzt machst es gescheit: alles gestrahlt und gereinigt, neu Lackiert, Schilder wieder angenietet und mit neuem Dichtsatz aus zwei einen gemacht und wieder aufgebaut. Hat ungefähr 4 Wochen gedauert alles aber jetzt hebt die Hydraulik wieder, Steuergeräte sind dicht und es ist hoffentlich erstmal Ruhe hier.

    Auch keine Pfütze mehr.. endlich.

    Dafür kenne ich den KR25 nun in und auswendig :D

    Fortsetzung folgt..

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    • April 25, 2026 at 7:07 PM
    • #48

    Weiter mit kurzem Zwischenschritt:

    Nachdem der KR25 wieder aufgesetzt war begab ich mich noch an das Abdichten der zwei oberen Getriebedeckel: den großen mit Einfüllöffnung und Peilstabhalter und dem Schaltdeckel mit Schalthebel. Das ganze abgeschliffen und mit Dichtmasse eingeschmiert. Passt


    Einen Satz ‚neue‘ Vorderfelgen konnte ich letztes Jahr auch noch ergattern, denn ich habe mir eine Umbereifung in den Kopf gesetzt. Die Felgen habe ich dann auch gleich gestrahlt und Lackiert. Mussten aber noch bis April auf die Reifen warten :)

    zwischendurch habe ich noch eine Hubspindel vom Hubwerk zerlegt, gereinigt, neu gelagert und abgedichtet: dreht wieder 1A und hält dicht :thumbup:

    Dann kam ich noch an einen Satz hintere Felgen, das war auch nötig weil meine alten an zwei Stellen gerissen waren. Schweißen wäre auch gegangen aber die neuen waren dann einfach schneller und günstiger da. Die habe ich dann auch gestrahlt und lackiert. Das war auch so das maximum an Felgengröße was meine Strahlkabine hergab, sieht man an den Stellen an die ich nicht kam


    Dann war es soweit: Termin beim Reifendienst:love:

    Mit den Felgen hingefahren und mit den Rädern wieder zurück, dann Montage und der Unterschied ist enorm. Gefällt mir nun richtig gut ist nicht zu übertrieben aber schon größer und Stimmig. Voreilung passt nun auch besser (ca. 3,6%)

    zum Vergleich links das alte Rad rechts das neue.
    Vordere Kotflügel gab es dann auch, die habe ich im Januar bei Dampol bestellt und die kamen dann pünktlich im April :saint:

    Vorrausschauend bestellen.. aber sind auch eine Sonderanfertigung.

    Da die Kotflügel nun sehr eng saßen, habe ich die Halter noch um ca. 20mm versetzt, passt nun genau. Dürfte aber vom Lenkeinschlag her nicht mehr sein ^^


    Bald gehts weiter, bis dahin gute Zeit

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