Hubstrebe gangbar machen

  • Hallo Forum,


    bis heute ließen sich die Hubstreben problemlos verstellen. Jetzt sitzt die linke in der obersten Stellung bombenfest.
    Ich habe schon WD40 in die beiden kleinen Löcher gespritzt, aber es tut sich nichts.
    Jetzt bin ich kurz davor, mit der großen Rohrzange an die Kurbel zu gehen, möchte aber auch nicht die Zahnräder zerstören.
    Wie bekomme ich das wieder bewegt?
    Läßt sich der Kurbelantrieb zerlegen und hat da jemand vielleicht eine Explosionszeichnung?
    Was für ein Tag, Spindel fest, Reifen platt......


    Gruß
    Dirk

  • Hi Dirk,


    bau die Hubstrebe aus damit keine Last auf die Spindel wirkt (hast Du vielleicht schon gemacht ;) ),
    und hier eine Explo-Zeichnung.



    Für die Kurbelmechanik gibt es auch Ersatzteile, aber halt wie immer, d.h. teuer.

    Bilder

    Der Deutsche gleicht dem Sklaven, der seinem Herrn gehorcht ohne Fessel, ohne Peitsche, durch das bloße Wort, ja durch einen Blick. Die Knechtschaft ist in ihm selbst, in seiner Seele; schlimmer als die materielle Sklaverei ist die spiritualisierte. Man muss die Deutschen von innen befreien, von außen hilft nichts.

    Heinrich Heine (1787-1856)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von stepetGT230 () aus folgendem Grund: vergessen einzufügen

  • Hi,
    Thema hab ich auch schon durch.
    Gewinde und Getriebe mit Mosöl einsprühen, klopfen nochmal einsprühen, klopfen einsprühen, einsprühen, klopfen, schmieren, sprühen, klopfen ... .
    nach einem Jahr jetzt wieder gangbar :thumbsup: .


    Hab ein Wenig Geduld, ist ja auch nicht an einem Tag festgeworden.
    Und möglichst keine Gewalt anwenden, dann geht auch Nichts kaputt.


    Wenn gar nix nutz, hilft der Flammenwerfer (würde ich vermeiden).


    Gruß
    Thomas

    mein Pferd für den Winter: Fendt Dieselross, 24 Stärken
    mein Pferd für den Sommer: Yamaha FJR 1300, 142 Stärken

  • Ich hatte meine Hubstreben, welche vom Vorbesitzer misshandelt wurden, auch mit Erwärmen gangbar gemacht.
    Also richtig schön heiß und dann in einen alten Großraumbräter mit Altöl eingelegt, am nächsten Tag nochmal für ein paar Tage in ein Dieselbad.
    Den angesetzten Rost ordentlich abgebürstet und mit Zahnradfett gut versorgt.
    Das Zeug härtet nicht aus, klubbert überall hin wo es hin soll, und es bleibt da auch haften.

    Der Deutsche gleicht dem Sklaven, der seinem Herrn gehorcht ohne Fessel, ohne Peitsche, durch das bloße Wort, ja durch einen Blick. Die Knechtschaft ist in ihm selbst, in seiner Seele; schlimmer als die materielle Sklaverei ist die spiritualisierte. Man muss die Deutschen von innen befreien, von außen hilft nichts.

    Heinrich Heine (1787-1856)

  • Da brauchst Du vermutlich neues Kegelrad und neue Spindel.

    Bei mir ist eine Spindel während der Fahrt gebrochen und die Wippsäge lag seitlich auf der Strasse ;(

    Mit Erhitzen und aufschweissen einer Mutter habe ich den Rest der Spindel rausbekommen. Musste aber wegen der oberen Befestigungsmutter (zu eng für normale Nuss) doch zur Fendtwerkstatt.

    Gruß GT250

  • Hallo,


    danke für die Info.

    Habe die Spindel rausbekommen, aber wohl nicht auf normalem Weg.

    Ich habe die runde Schraube unterhalb dem Zahnrad gelöst, das Zahnrad war lose und konnte auch noch unten abgezogen werden. Somit konnte ich die ganze Spindel nach oben rausziehen. Ich musste die obere Mutter nicht lösen. (habe erst versucht die Mutter zu lösen, habe dann auch festgestellt, dass die normale Nuss nicht passt)

    Jetzt ist eben nur das Problem, dass das Zahnrad nicht drehsicher auf der Welle sitzt.
    Ich habe mir hier selbst eine Lösung gesucht, Jetzt macht mir ein Schlosser eine Bohrung in die Spindel für ne Madenschraube und eine Kerbe ins Zahnrad. Das sollte hier wohl abhelfen. So starke Belastungen kommen hier wohl nicht drauf. Verstellen soll man doch eh nicht unter Last.


    Gruss,


    Günter

  • Genau wie Du es geschrieben hast Günter, unter Last werden die Spindel nur malträtiert,
    ich habe da schon den grenzenlosen Wahnsinn erlebt.

    Der Deutsche gleicht dem Sklaven, der seinem Herrn gehorcht ohne Fessel, ohne Peitsche, durch das bloße Wort, ja durch einen Blick. Die Knechtschaft ist in ihm selbst, in seiner Seele; schlimmer als die materielle Sklaverei ist die spiritualisierte. Man muss die Deutschen von innen befreien, von außen hilft nichts.

    Heinrich Heine (1787-1856)

  • Sauber überarbeitet und gerichtet:thumbsup:,

    so soll es sein und so kann es sich sehen lassen.


    Sollen die Spindel lange Leben,

    da brauchts nur Fett, das ist ihr Segen.
    Und nie unter Last verstellen,

    man tut sie damit nur verprellen.;)

    Der Deutsche gleicht dem Sklaven, der seinem Herrn gehorcht ohne Fessel, ohne Peitsche, durch das bloße Wort, ja durch einen Blick. Die Knechtschaft ist in ihm selbst, in seiner Seele; schlimmer als die materielle Sklaverei ist die spiritualisierte. Man muss die Deutschen von innen befreien, von außen hilft nichts.

    Heinrich Heine (1787-1856)

  • Hallo

    Ich hab eine Frage zu den Hubstreben am GT 231.

    Oben habt ihr ja schon Bilder der ETL vom GT 225/230 eingestellt.

    Hat jemand auch die Bilder vom GT 231?

    Wo kann ich diese finden?

    In meiner Ersatzteilliste Band 1 find ich diese nicht.

    Ist die Heckhydraulik im Band 2?


    Dane und Grüße

  • Hallo Florian,


    das ist alles im Band II gelistet, ab Seite 108 (zumindest was meine Unterlagen anbelangt).

    Wenn Du die Unterlagen nicht hast, dann sende ich Dir die Teileliste noch zu.



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    Heinrich Heine (1787-1856)

  • Hi Flo,
    sende mir Deine E-Mailadresse an meine PN, dann packe ich alles zusammen und sende Dir's in der Antwort zurück.

    Der Deutsche gleicht dem Sklaven, der seinem Herrn gehorcht ohne Fessel, ohne Peitsche, durch das bloße Wort, ja durch einen Blick. Die Knechtschaft ist in ihm selbst, in seiner Seele; schlimmer als die materielle Sklaverei ist die spiritualisierte. Man muss die Deutschen von innen befreien, von außen hilft nichts.

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