Undichtigkeiten an Hydraulik F 24 L

  • Hallo zusammen,


    ich habe gerade bei meinem Dieselross F 24 L Bj. 1957 die Hydraulik genauer gesagt die beiden Hydraulikarmen neu abgedicht indem ich links und rechts am Hydraulikblock die Simmerringe erneuert habe, da ich dort großen Hydrauliköl-Verlust hatte.
    Allerdings habe ich seitdem das Gefühl, dass die Hydraulik nicht mehr so hoch hebt wie vorher und sie sich nun eher weiter bis ganz auf den Boden absenkt wenn ich sie über den Bedienhebel ablasse. Was habe ich falsch gemacht, habe ich etwas bei der Arretierung bei der Montage evtl. falsch gemacht? :( ...was nun!?


    Erfreulicherweise ist er an den beiden Armen zwar nun dicht, allerdings habe ich ein weiteres Leck festgestellt bei dem entweder Hydrauliköl aus dem Block kommt wo der Hydraulik-Bedienhebel sitzt oder aus dem Bedienhebel für die Zapfwelle, kann das zweite überhaupt sein eurer Meinung nach? Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen schon gemacht an seinem Fendt Dieselross?


    Über Erfahrungsberichte sowie Tipps von euch würde ich mich sehr freuen, vielen Dank im Voraus!


    Beste Grüße dieselross-88

  • Sowas markiert man sich doch vorher :D
    Meines Wissens nach ist der Hebel der Zapfwelle nicht abgedichtet.

    Das Dieselross sprach zu seinem Sohn: ,, Nun lauf mein Vario, du schaffst das schon!"



    Momentaner Traktorbestand:
    FW 237 - FL 17 - FWA 150/7 - TS 65 ( FWA 269 S ) - F20 - FW 150/11 - FW 150
    DEUTZ: D 25 - 4506 Allrad - 5206 - 6206 - 8006

  • Ja da hast du recht, war eben eine schnelle Hauruk-Aktion. Muss es dann jetzt mal ausprobieren.


    Wie hoch sollte denn die Höhe der Unterlenker vom Boden aus betrachtet sein wenn man die Hydraulik ganz ablässt?

  • Hallo,
    Hinhöre muss so hoch sein, dass die Arme oben am Endpunkt in die Arretierungen einrasten ( links und rechts die Pedale am Block zum wieder ausrasten dann)
    Abdichten kann oft sein, dass nach Ölwechsel die Gummiringe im Struergerät am Kraftheber undicht werden( großer Ring am Gehäuse Kraftheber zum Steuergerät , kleiner Ring Druckleitung ebenfalls am Block und der Bedienhebel mit 2 Mini O Ringen
    Hattest du den abmontiert? Welches Öl ist nun drin?
    MfG
    Thorsten

  • Hallo,


    habe etwas Ähnliches schon erlebt. Undichtigkeiten behoben, andere Stelle beginnt Öl durchzulassen. Eine Lösungsmöglichkeit könnte sein, dass man grundsätzlich sämtliche Dichtungen erneuert. Sonst ist es wie bei mir, die nächstschwächste Stelle macht sich bemerkbar.


    Viel Erfolg bei der Lösungsfindung


    Feldwegkreuzer

  • Ja Dieselross 24 ich werde erst mal die Dichtungen am Steuergerät auswechseln bzw. erneuern. Welches genaue Hydraulik-Öl sich aktuell in dem Schlepper befindet kann ich dir ehrlich gesagt noch nicht sagen, da ich das Dieselross noch recht neu habe und sich noch das Öl vom Vorbesitzer darin befindet. Wieso, kannst du mir ein bestimmtes empfehlen, ist das jetzige Öl evtl. zu dünn-flüssig?


    Das Steuergerät hatte ich zwar nicht abmontiert, aber ich denke es ist schon gut möglich dass dieses undicht ist nach so vielen Jahren und meines Wissens hat da auch noch nie jemand nach geguckt. :pinch:


    Feldwegkreuzer hat natürlich recht damit prinzipiell alle Dichtungen auszutauschen, dass habe ich auch vor, zumindest die mit denen ich beim Schrauben und Lackieren direkt in Berührung komme. ;)

  • Hallo,
    ich hatte auch das Ding komplett zerlegt.
    Aber es ist kein muss, solange dir nicht unten das öl ins Getriebe läuft.
    Also Öl kommt NORMALES Motoröl rein. ZB. das hier oft schon heiß diskutierte 20W20 ....Kein Hydrauliköl oder dergleichen.
    Wenn natürlich neues öl mit anderen Eigenschaften hinzukommt, kann es sehr wohl die alten Dichtungen angreifen.
    Falls du Teilenummern brauchst, melde dich.
    MfG
    Thorsten

  • Moin Leute,

    Vielleicht könnt ihn mir ja bei meinem Problem helfen.

    Ich habe einen Fendt F24l von bj54.

    Diese hatte einen Brandschaden erlitten, ist aber nur oberflächlich abgebrannt.

    Vieles ist schon instandgesetzt und lackiert.

    Motor und Getriebe sind nun auf wieder Einsatzberreit, nun wollte ich mich mal an dem Hubwerk versuchen, bzw die Hubwelle ausbauen um alles zu reinigen und die Simmeringe zu ersetzen.

    Doch nun zu meiner Frage:

    Ich bekomme die Hubwelle aus dem Gehäuse nicht ausgetrieben, gibt es da eine bestimmte Richtung zum austreiben oder Madenschrauben die die Welle festhalten?

    Habt ihr auch Maße für die benötigten Simmeringe oder Adressen wo ich kostengünstig einen Dichtsatz bekommen kann?

    Gibt es im inneren Buchsen?

    Wenn ja bestehen diese aus Kunststoff oder Messing?


    Anbei findet ihr ein paar Bilder.

    Ich hoffe ihr könnt mir da weiter helfen.


    Vielen Dank im Vorraus

  • Hallo, die Welle wird ohne Hubarme nur noch von den Dichtringen im Gehäuse gehalten. Es müsste helfen, die Dichtringe zum Lösen leicht ins Gehäuse zu treiben, paar Zehntel mm.

    Die Buchsen waren bei mir aus Kunststoff, WDR 2 Stück 55x70x8 B laut ETL.

    Gruß René