Genehmigung Holzschuppen

  • Meine Kölle hat eine Breite von 63 cm. Normalerweise reicht das auch, aber bei meiner Arbeitsplatte für die Werkbank wäre eine breitere Maschine schon gut gewesen.

    Aber egal. So ist es auch gegangen.

    Liebe Grüße aus der Oberpfalz


    Claus


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    F17L, F28, F275 GT, Farmer 270 VA

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  • Gestern habe ich die ersten beiden Tore mit der Torlaufschiene versehen. Das war die aufwändigste. Leider mußte ich das rechte Tor nochmals unten etwas kürzen, sonst wäre es auf der linken Seite beim Aufschieben auf dem Boden aufgestanden.

    Ich hatte nicht bedacht, dass ich den oberen Punkt vom Gefälle noch berücksichtigen muss. War aber kein großer Akt.

    Bei den Torlaufschienen muss ich den Übergang noch etwas beischleifen. Hier ist vom Verzinken noch eine kleine Tropfnase dran und das Tor springt leicht, wenn man es aufschiebt. Das kann man noch besser machen.


    Ansonsten bin ich damit ganz zufrieden, so wie es geworden ist. Ein paar Feinheiten sind noch zu erledigen:


    Die Stirnseiten der Tore bekommen noch Verblednungen und innen muss ich noch Kreuze reinschrauben, damit sich die Tore nicht verschieben können. Aber dazu habe ich jetzt keine Zeit.

    Ich muss erst bei den anderen Toren die Laufschienen anschrauben, damit ich endlich die Tore öffen kann.

  • So heute Nachmittag schnell die Torlaufschiene Nr. 2 angeschraubt. Die zweite Torlaufschiene war schneller montiert, als die erste.


    Wie bei den ersten Toren muss ich seitlich noch eine Blende anschrauben, aber das mach ich mal wenn ich wieder mehr Zeit hab.

  • Gestern und heute habe ich die Fenster gesetzt. Das erste Fenster hat mich ein wenig geärgert, da das Schwellholz nicht genau im Wasser war.

    Bei allen anderen Fenstern hat alles auf Anhieb gepasst und so konnte ich die 14 Fenster schnell setzen. Nachdem in meinen 2 Carports Untermieter (1 Amsel und jeweils ein Hausrotschwanz in jedem Carport) eingezogen sind, lasse ich oben jeweils 2 Fenster offen, damit sie in Ruhe ihre Jungen aufziehen können.


    Die Tore sind auch verblendet, wie ich mir das vorgestellt habe. Gestern habe ich noch ein wenig aufgeräumt.


    Im Außenbereich sind jetzt nur noch die Fenster mit Leisten zu verblenden. Die Torblenden muss ich nur noch an den Stellen, wo sie außen gehobelt sind, streichen. Die hellen Stellen würden wahrscheinlich verwittern, aber wenn sie gestrichen sind, schauts doch schöner aus. Die Fenster muss ich ja auch noch streichen, die sind nur grundiert, deshalb sind sie so gelb.


    Allmählich aber sicher, gehts draußen dem Ende zu. Wenn es jetzt so schönes Wetter hat, werde ich irgend wann die Abläufe für die Dachrinnen richtig anschließen. Vielleicht warte ich aber noch bis Herbst, mal schauen.

  • Hallo,


    mir geht es ebenfalls wie Dieter.

    Respekt und alle Achtung in den Fragen zur Errichtung solcher Bauten.

    Ich gebe es aber ehrlich zu. Ein Neider werde ich dennoch nicht sein. Ziehe zuerst den Hut vor solchen Arbeiten. Claus mit Neid, bin ich mir ganz sicher, den müssen sich die Leutchen, selbst verdienen. Jeder der das weiß, was dahinter steckt an Können, Aufwand und Geschick, ist deshalb meist stiller Bewunderer. :) :thumbup: :saint:

  • Servus Claus :)


    Das ist der absolute WAHNSINN und ein TRAUM aus Holz!


    RESPEKT vor Deiner Arbeit :!:

    Mit freundlichem Schrauber Gruß aus Seeon am Chiemsee / Oberbayern


    Holzen-Forst Technic

    Stephan aka Mottek

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    Fendt Farmer 309LSA - FWA186 - Baujahr 06/1988


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  • Vielen lieben Dank für Eurer Lob, welches Ansporn und Anerkennung für mich ist. Vor allem freut mich, dass Euch meine Berichte gefallen.

    In der nächsten Zeit wird es von mir nicht so viel Neues geben. Am Samstag möchte ich innen noch ein paar Details fertigstellten.

    Am Sonntag hat unsere kleine Tochter Kommunion. Hier wird ein Gebäude zweckentfremdet und die Familie zum Kaffee und Kuchen eingeladen.

    Liebe Grüße aus der Oberpfalz


    Claus


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    F17L, F28, F275 GT, Farmer 270 VA

  • Heute tut mir mein Rücken weh. Am Vormittag habe ich eine Hülse für meine Langbandschleifmaschine gedreht.

    Als ich diese gekauft hatte, war der Ventilator von der Staubabsaugung nicht mit dabei. Wahrscheinlich ist dieser einmal kaputt gegangen.


    Also wird ein neues Lüfterrad gebaut. Der Innendurchmesser hat mich etwas genervt. Wer dreht denn die Motorwelle auf k6? Normalerweise ist diese h7. Also habe ich mehrmals probieren müssen, bis die Passung von der Hülse passte.


    Heute gibts mal ein ganz anderes Thema, das eigentlich nur indirekt mit meinen Holzschuppen zusammenhängt.

    Ich hatte ja geschrieben, dass von meiner Langbandschleifmaschine der Lüfter fehlte, als ich diese kaufte.

    Letzte Woche habe ich die Bleche vom Lasern bekommen. Gestern habe ich den Lüfter WIG- geschweißt.


    Leider war ich etwas außer Übung, weshalb die ersten Nähte etwas patzig wurden. Außerdem war der Automatikhelm etwas dunkel eingestellt, deshalb hab ich den Spalt nicht immer gesehen und ein/ zweimal daneben geschweißt. Eine neue Brille wäre auch nicht schlecht, da meine Sehkraft auch nachlässt.


    Heute gings ans Montieren. Leider hat es auf Anhieb nicht so geklappt, wie ich mir das vorgestellt habe. Scheinbar hat es die Nabe ganz leicht verzogen, auf jeden Fall habe ich den Lüfter nicht auf die Welle bekommen. Also alles wieder in die Drehmaschine einspannen und ausrichten. Zum Glück war der vordere Teil, wo die Schrupfscheibe sitzt nicht verzogen. Also mit einem 35er Bohrer nachbohren. Danach hat die Nabe exakt gepasst. Sie ließ sich gerade so mit der Hand fügen. Die letzten 4 cm mußte ich mit dem Hammer leicht klopfen. Der Rundlauf ergibt einen Seitenschlag von 0,2 mm - das kann man lassen.

    Probelauf war super. Keine Vibration, aber dafür ordentlich Luft. Also hab ich gleich mal ein Brettchen geschliffen. Der Schleifstaub wird abgesaugt, wie es sein soll.

    Ich bin zufrieden - wieder ein Sieg!


    Jetzt gehts mit der Hobelmaschine wieder weiter. Alles mit Zopfbürsten saubermachen und entlacken. Ich habe ausgesehen wie wenn ich durch einen Kamin geklettert wäre.

    Der Ruß von den Gußteilen ist ziemlich hartnäckig und setzt sich in jede Pore - aber zum Glück gibts ja Handwaschpaste und Wasser ;).


    Die Umbauten sind soweit fertig. Die meisten Kleinteile sind schon entlackt. Als nächstes gehts an die Großteile: Auswurfhaube, Gestell, Tisch und Motor. Normalerweise werde ich leicht an einem Tag fertig. Dann gehts wieder an schönere Arbeiten:

    Lackieren und Zusammenbauen - Bilder folgen.

  • Silbergleit nehme ich für die Fräsmaschinen und die Hobelmaschinen auch damit die Bretter besser rutschen.


    Allerdings ist die Hobelmaschine, die ich gerade überhole, von Gammel und Schmierfett der gefühlt letzten 70 Jahre konserviert. Der Gammel muss ab sonst wird die Lackierung nicht vernünftig.

    Liebe Grüße aus der Oberpfalz


    Claus


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    F17L, F28, F275 GT, Farmer 270 VA

  • Gestern gings ans Lackieren. Na ja bei dem Grundgestell wäre sehr viel Spachtelarbeit notwendig gewesen, aber das habe ich mir erspart. Man darf sehen, dass es sich um eine alte Maschine handelt.

    Heute gehts ans zusammenbauen. Ich habe gestern bereits damit angefangen und bin erst um 11 Uhr Abends aus der Werkstatt nach Hause gegangen.

    Es war noch so schön hell und am Abend wurde es erst angenehm zu Arbeiten, bis mich die Mücken aufgefressen haben.

  • Heute ging es weiter mit Zusammenbauen. Allmählich sieht man wieder. dass es mal eine Hobelmaschine werden soll.

    Das Einstellen der Führungen hätte ich mir schwieriger vorgestellt. Was recht aufgehalten hat, war die Dicke richtig einstellen. Die Ritzelwelle habe ich 3x ausgebaut, da ich mir von der Kegelradstufe kein Foto gemacht habe. Hat aber schließlich mit ein bischen überlegen auch so geklappt. Die Höhenverstellung geht so butterweich, dass ich mich noch entschlossen habe einen drehbaren Ballengriff zu montieren. Man kurbelt ganz schön von oben nach unten. Abwärts gehts mit einem Finger, aufwärts muss man schon etwas kräftiger Kurbeln, aber kein Vergleich zu vorher.



    Einen halben Tag werde ich noch brauchen:


    Antriebsmotor montieren und anklemmen

    Vorschubmotor anklemmen

    Kabelkanal montieren

    Skala montieren und justieren

  • Vielen Dank. Ist ja noch nicht ganz fertig. Eigentlich wollte ich heute weitermachen. Ich habe mich aber spontan unentschieden und bin mit meiner Familie zum Essen gefahren. Das war auf jeden Fall die bessere Alternative. 8o

    Liebe Grüße aus der Oberpfalz


    Claus


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  • heute mal keine Bilder, sondern nur ein Bericht. Gestern habe ich die Motoren montiert und angeklemmt sowie die Keilriemen aufgelegt.


    Problem 1: Vorschubmotor


    Leider habe ich beim Vorschubmotor nicht genau aufs Typenschild geschaut.

    Angeklemmt habe ich ihn in Dreieck, damit er mehr Drehmoment hat. Leider ist beim Einschalten kurz nach Anlaufen die Sicherung geflogen. :?: :?: :?: Vorsichtshalber habe ich alles nochmals überprüft und konnte keinen Fehler finden. Sicherungen rein und nochmals probiert, dann lief der Motor eine Zeit lang, wurde aber sehr heiß und wieder ist die Sicherung geflogen. :/ :/

    Dann habe ich heute nochmals nachgelesen und wurde fündig. Es gibt Asynchronmotore die man entweder in Steinmetzschaltung mit 230 V in Dreieck oder mit 400 V in Stern klemmt. Eine Stern- Dreieck Schaltung ist bei den Motoren nicht vorgesehen. Also heute alles auf Stern angeklemmt, siehe da keine Probleme, der Motor läuft so wie es sein soll. Auf dem Typenschild steht ja recht schön: Dreieck 230V, Stern 400V jeweils 50 Hz. Manchmal ist es besser nochmals genau zu lesen. So spart man sich die lange Suche nach Fehlern. Hätte ich auch gleich machen können - Problem 1 gelöst.


    Problem 2: Hobelwellenmotor


    Der Hobelwellenmotor ist ein 7,5 kW Motor im Stern- Dreieckanlauf. Ohne Last ist der Motor problemlos gelaufen so wie es sein soll, also alles eingebaut und damit alles leicht läuft, die Lager von Motor und Hobelwelle neu gefettet.

    Motor in Stern anlaufen lassen - Sicherung fliegt, Schei....e. Was ist denn da schon wieder los. Heute einen Dusspol gekauft und nochmals alles durchgemessen: Stern Dreieck- Schaltung ist richtig angeklemmt.

    Nochmals probiert, Motor läuft fast bis Enddrehzahl in Stern an, wieder fliegt eine Sicherung. Mir war klar, dass 7,5kW Leistung an einer 16 A Drehstromsteckdose knapp vom Anlaufstrom sind.

    Also an eine Steckdose mit 20 A Absicherung angeschlossen und siehe da, sie läuft. Neues Fett tritt an den Nilosringen aus. Ahhhhh, die Hobelwelle läuft leichter und altes Fett hat es herausgedrückt.

    Ich habe die Welle 5 Minuten im Leerlauf laufen lassen - passt. Lager werden nicht ganz handwarm, okay passt auch. Keine Vibrationen oder ungewöhnliche Geräusche.


    Also alles nochmals an einer 16 A Steckdose probiert - siehe da, die Maschine läuft auch jetzt bei Stern an und lässt sich problemlos auf Dreieck umschalten.

    Problem Nr. 2 gelöst.


    .... und die Moral von der Geschichte:

    1. man lernt nie aus :wacko: und es lohnt sich nochmals vor dem Anklemmen eines Motors nochmals genau zu schauen, was auf dem Typenschild steht

    2. manchmal spießt sich die Schmiere und zu viel Fett ist auch nicht gut. :/


    Jetzt kann ich beruhigt schlafen und am Wochenende noch einen Riemenschutz anfertigen, oder ich lasse mir die Bleche lasern. Mal schauen was ich noch im Halbzeuglager an Blech hab. Jetzt kann ich die letzten Lackschäden ausbessern, die beim Montieren der Schrauben sich nicht vermeiden ließen und dann ist die Maschine fertig.

    Ich habe schon an meinen elektrischen Fähigkeiten, die überschaubar sind, gezweifelt. Aber zum Glück reichts für die Hauselektrik noch. Alles gut! ;)

    Liebe Grüße aus der Oberpfalz


    Claus


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  • Bis auf den Riemenschutz und die Kennzeichnung der Schmierstellen mit roter Farbe ist sie fertig.


    Heute Restarbeiten:


    erster Probelauf: Unterflurwalzen mussten leicht nachkorrigiert werden, Dickenskala eingestellt

    Oberen Auswurf eingestellt

    Gummilappen am Getriebe montiert, damit die Zahnräder besser geschützt sind vor Hobelspänen

    Lackstellen ausgebessert