Genehmigung Holzschuppen

  • Hallo Wilfried,


    vielen Dank. Aber so viel Erfahrung habe ich nicht. Das meiste habe ich durch Zuschauen gelernt und indem ich viel in meiner Jugend gefragt und immer mitgeholfen habe.

    Ich überlege sehr viel und so kommen mir meine Ideen.

    Liebe Grüße aus der Oberpfalz


    Claus


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    F17L, F28, F275 GT, Farmer 270 VA

  • Heute gibts mal wieder ein Update.

    Eigentlich wollte ich dieses Wochenende mit den Stemm- und Zapfarbeiten für den Carport No1 fertig werden. Leider war es dann doch zuviel Arbeit. Zwei Steher sind noch geblieben. Das ist dann eine Arbeit für nächsten Freitag. Dafür habe ich gestern die Sparren vom Dachüberstand ferig gemacht. Außerdem die Zangen für das Vordach.

    Heute war bei uns schönes Wetter. Also Balken streichen.

    Bis alles trocken war, schnell einen neuen Kolben für den Kolben vom Geberzylinder für den Kreislauf 1 für meinen Kran gedreht. Auf den Bildern sieht man auch die beiden Topfmanschetten. Leider habe ich die originalen nicht mehr bekommen - bzw. ich habe mir nicht die Mühe gemacht, diese zu suchen.

    Passende habe ich im Netz gefunden. Den Kolben habe ich etwas dicker gedreht , dort wo die Topfmanschette in Richtung Geberzylinder druckluftseitig abdichtet, da hier der Kragen von dem Geberzylinder abgerissen war.

    Als alles zusammengebaut war, habe ich den anderen Zylinder probiert, aber scheinbar hat sich die hintere Topfmanschette festgesaugt. Beim Betätigen kam mir dann wie beim ersten Zyylinder der Kragen entgegen und hat sich verabschiedet. Der Bruch ist nicht neu, scheinbar war der Alu- oder Zinkdruckguss über die Jahre schon gealtert und hat einen Dauerbruch bekommen.

    Gut, dass ich gleich zwei Alurohlinge bestellt habe.


    Anschließend waren die Balken nach dreimaligen Streichen trocken. Also alles unters Dach räumen und Feierabend machen. Es war ja schon viertel vor 8.

    Zu guter letzt eine schöne Feierabendhalbe und ein paar Stücke Geräuchertes.

    Ich sage euch, das war ein Genuß.


    Jetzt ist Schluß für heute.

  • auf den vorherigen Bildern sieht man die beiden Topfmanschetten. Die rechte Topfmanschette ist die originale. Leider hat sie ein Loch und baut einen Druck mehr auf. Leider kann man das Loch auf den Bilder nicht so gut erkennen.

    Bild Nummer 2 zeigt den fertigen Kolben mit montierte Topfmanschette. Das Einfädeln in den Zylinder war garnicht so einfach.


    Ich bitte um Entschuldigung für das letzte Bild. Ich komme mit meinem Mobiltelefon nciht klar und fotografiere immer auf dem Kopf.

  • Hallo Claus,:)


    nicht nur in fachlichen, theoretischen und handwerklichen Dingen verstehst du es, sehr gute Arbeiten zu zeigen.8)


    Ich glaube du stehst als Büroarbeiter, ebenso Polier immer deinen Mann ... :saint::thumbup:


    Gutes Gelingen weiterhin. ^^

  • Moin Claus,

    Ganz schön was geschafft, man könnte meinen das Du der Chef der Heinzelmännchen bist😉

    Grüße Klaus

    Hallo Klaus,


    Ich sitze in der Arbeit nur den ganzen Tag am Schreibtisch. Die körperliche Betätigung ist mein Ausgleich zu meiner Büroarbeit.

    Man sieht eben unmittelbar das Ergebnis seiner Arbeit. Das ist schon ein schönes Gefühl. Zugegeben, ein bischen stolz bin ich auch, da mir sehr wohl bewußt ist, dass das was ich mache nicht jeder kann.

    Liebe Grüße aus der Oberpfalz


    Claus


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  • Macht immer wieder Spaß deine Berichte zu lesen


    Lg

    Mir macht es eine Freude, dass meine Berichte auf Interesse stoßen.




    Hallo Wilfried,


    ich schreibe dir eine PN, da es mal Zeit wird, dass wir unter uns ein paar Worte schreiben.

    Liebe Grüße aus der Oberpfalz


    Claus


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  • Gestern Nachmittag habe ich die Löcher für die Punktfundamente ausgehoben. Das war eine Plackerei. Der Untergrund war dermaßen hart. Den habe ich nur mit dem Abbruchhammer stückweise herausgestemmt. Durch die letzten 60 Jahre kam immer wieder eine Schicht Mineralbeton drauf. Als Untergrund wurden von meinem Großvater große Granitsteine verwendet, die wieder zum Vorschein kommen.


    Nach mehrmaligen Messen des Winkels und Kontrolle ist jetzt alles im rechten Winkel eingerichtet.


    Kommenden Freitag werden die Granitstelen gesetzt. Damit die Balken später schön aufsitzen wird die Oberseite noch mit der Steinsäge abgesägt.


    Leider hatte mein Baustoffhändler nur gespaltene Granitsteine. Eigentlich wollte ich gesägte Steine, damit die Nacharbeit geringer ausfällt. Na ja geht auch so, ist eben ein bischen mehr Arbeit.


    ... und dann noch Bretter über Bretter. Das ist inzwischen der 3. Stapel, den ich für das Vordach gestrichen habe. Eine Sonntagsaktion liegt noch vor mir, dann sind die Bretter für den Vorsprung fertig.

    Dann geht es mit dem Abbund weiter.


    Gestern Vormittag habe ich den 2. Kolben für den Geberzylinder der Bremse vom Kran gedreht und alles wieder eingebaut.

  • ich schreibe dir eine PN, da es mal Zeit wird, dass wir unter uns ein paar Worte schreiben.

    Claus recht vielen Dank für deine PN.:)8)


    Deinen Worten konnte ich sehr bewundernd und gut folgen.

    Hatte aber meinen bisherigen Lebensweg, oder Lebensverlauf anders erlebt und gestalten müssen.

    Wie ich ja versucht hatte, zu antworten. :S;)8)

    Ich hoffe du bist nicht allzu sehr über die offenen Erfahrungen gestolpert.
    Es war schön so zu hören, wie jeder an die ihm sehr interessanten Dinge des Lebens heran gegangen ist.

    Sei es drum, wir können wenn es die Zeit geben wird, auch im Gespräch austauschen. So es eine geänderte Situation ermöglicht.


    Meine Unterkunftmöglichkeiten wäre für dich ebenfalls geöffnet...:saint:;)^^


    Eine gesunde, angenehme neue Woche...

  • Weiter gehts.


    Die Punktfundamente sind fertig. Vergangenes Wochenende habe ich die Steine gesetz und nivelliert. Am Montag habe ich dann Abends noch schnell die Pflastersteine eingeschnitten, damit alles wieder ordentlich aussieht. Eingesandet mit Brechsand. Fertig.


    Gestern war so ein Tag, da habe ich den Kran versetzt. Leider ist die Kupplung schon ziemlich fertig, weshalb ich ihn mit der Seilwinde dort hin gezogen habe, wo er jetzt steht. Dem Thema werde ich mich widmen, wenn ich mit meinen Baustellen fertig bin. Oder ich gebe ihn wieder weg, das muss sich noch zeigen.

    Nachdem er am richtigen Ort war, noch richtig unterbauen und die Stützen festdrehen. Zum ersten Mal den Ausleger aufrichten: Nochmals nachkurbeln, jetzt ist alles bombenfest.


    Heute früh konnte ich nicht schlafen, also um kurz nach 6 raus aus den Federn und los gehts: Bretter streichen. Jetzt sind nur noch 12 Bretter geblieben, dann sind die Bretter für den Vorsprung fertig. Das ist für Morgen früh ein Thema. Ich kann keine Bretter mehr sehen. Deshalb nur noch soviel, dass es zum Aufstellen reicht.


    Danach ging es weiter damit, das Bauholz an den Aufstellungsort zu transportieren. Abgeladen wurde die langen Balken mit dem Kran. Die kurzen Teile habe ich schnell mit der Hand abgelanden, ging schneller. Ich würde sagen: Bewährungsprobe bestanden.


    Die letzte Fuhre war die schwerste. Die Pfetten waren in der Scheune und ich konnte diese nicht mit dem Frontlader aufladen, also alles per Muskelkraft aufladen. Am Schluss war alles dann doch aufgeladen.

    Der Anhänger bleibt draußen, damit ich die Pfetten hinrangieren kann, falls nötig.


    Die Sparren habe ich so platziert, dass sie nicht stören. Morgen wird noch Getriebeöl in ins Windengetriebe nachgefüllt, da fehlt ein bischen was.

    Morgen möchte ich mit dem Abbund anfangen. Angefangen wird mit dem Feld, das zum Schluß aufgestellt wird.


    Die richtigen Anschlagmittel habe ich auch, damit alles seine Richtigkeit hat. Natürlich steht das Bild mal wieder auf dem Kopf. Ich lerne es wahrscheinlich nie, wie man das Handy richtig herum hält.


    Nachdem morgen Muttertag ist, wird am Mittag gegrillt.


    Für Heute reichts mir auf jeden Fall. Eigentlich wollte ich noch mit dem Abbund beginnen, aber irgendwann muss auch mal Ruhe sein.

  • Ich freue mich, dass meine Baustellenberichte euch gefallen.


    Heute ging es weiter. In der Frühe habe ich mal von dem linken Feld und dem mittleren Feld die Zeichnungsableitung gemacht. Habe heute etwas länger geschlafen (7.30 Uhr) und dann lange gefrühstückt.


    Um 9.30 Uhr bin ich dann raus und was wohl? Jawohl, Bretter streichen. Zur Mittagszeit dann das 3. mal streichen, endlich geschafft.


    So gegen 10 Uhr habe ich mal angefangen die Balken auszulegen und einzurichten. Sieht eigentlich ganz gut aus, also weitermachen und alles in den Winkel richten. Ging soweit ganz gut. Zuerst mit dem Zimmererwinkel alles einigermaßen einrichten und festzwingen.

    Die Streben habe ich bewußt nur an einer Seite geschnitten wie sie gehören. Das war einer meiner Fehler, die ich von früheren Baustellen gelernt habe. Die Schrägstreben muss man anpassen, wenn man die Felder baut. Ein bischen verzogen ist Holz immer. Eine Strebe hat ganz genau gepasst, die musste ich nur noch kürzen. Bei der zweiten musste ich ein wenig korrigieren. 5mm Klaffung ist zu viel, das kann man mit den Schrauben nicht mehr ziehen. Also alles mit der Bandsäge zusägen und mit dem Bandschleifer schleifen, bis die Strebe passt.

    Zweite Seite anreißen und absägen. Ich war verwundert, ging besser, als erwartet.

    Dann die Zangen komplett auflegen und alles mit Zwingen befestigen.


    Nochmals die Kontrollmaße nachmessen und geringfügig korrigieren. Jetzt passt alles, wie es sein soll. Ich habe mal versucht mit dem Handy die Maße aufzunehmen. Das ist garnicht so leicht, da die Kamera immer ein wenig verzerrt. Man kann aber sehen, dass die Kontrollmaße auf den mm genau passen.

    Ein Balken ist ziemlich verdreht, ich konnte ihn aber so richten, dass die Kontrollmaße passen.


    Bei der Strebe fürs Vordach habe ich mit Spanngurten solange nachgeholfen, bis die Kontrollmaße und alle anderen Maße gepasst haben.


    Morgen kommen gleich noch die Riegel zum Verschalen an die richtige Position. Das ist auch etwas was ich in der Vergangenheit nie beachtet habe. Wer aber schon mal in 3m Höher einen 8m langen Balken versucht hat zu montieren, der weiß, dass das am Boden viel leichter geht. Deshalb mache ich diesmal soviel wie möglich am Boden, das dauert am Anfang etwas länger, spart aber hinterher viel mehr Ärger.


    Bilder sind diesmal leider auf zwei Posts verteilt.

  • Einmal nicht aufgepasst, und schon ist der Bohrer um 2 cm verlaufen. Die anderen Löcher haben alle gepasst.

    an den Querbalken werden alle Muttern versenkt, damit ich die Seiten durchgehend beplanken kann.

    Das ist zwar ein wenig aufwändiger, aber sieht hinterher sauberer aus.

  • Was mich erfreut und was ich total klasse finde, ist wenn ich die Bohrmaschine sehe.

    Eine baugleiche gibt es in der Werkstatt meines Vaters so lang ich denken kann, und ich bin auch schon 42 Jahre alt.


    So etwas ist in meinen Augen der größte Umweltschutz NACHHALTIGKEIT !!!


    p.s.: tolle Arbeiten.


    Harry Vorjee

  • Hallo Claus,


    Du begeisterst mich mit Deiner Geduld und Deiner fast schon manischen Art des Perfektionismus ;) Die Halle kann ja nur noch ein Vorzeigemodell werden :thumbup:



    Harry, und dann gibt's noch oft als "Deppen" angesehene Menschen, die auf dem Gebrauchtmarkt genau nach solchen Maschinen Ausschau halten - und sich anschließend über unkaputtbare Helfer freuen :saint:


    Grüße

    Bobberle

    Auch wenn's nicht so aussieht:

    Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen Du Dich in zehn Jahren zurücksehnen wirst.

  • Die Bohrmaschine(n) habe ich mir gebraucht gekauft. Ich hatte vorher mehrere Bosch (grün). Die haben nicht lange gehalten. Das ist eine Fein AZKe 648. Von denen habe ich drei oder vier Stück gebraucht gekauft.

    Ich habe sie jetzt bestimmt schon 10 Jahre zu allen verschiedenen Arbeiten z. B. Fliesenkleber anrühren oder für die Löcher ins Holz zu bohren oder auch um Schrauben festzuziehen - weil man ja am Sonntag nicht mit dem Schlagschrauber arbeiten kann.


    Man muss nur aufpassen, dass man die Bohrmaschine richtig fest hält, sonst dreht es einem das Handgelenk aus. Von Fein habe ich auch noch kleine Bohrmaschinen. Ich habe noch keine kaputt gekriegt. Mit den großen Maschinen sind 20er Löcher in Stahl kein Problem oder auch die Löcher 50 cm in Holz bohren - ist kein Thema.


    Ohne gutes Werkzeug braucht man solche Baustellen nicht anfangen, weil man sich nur ärgert und nichts vorwärts geht. So geht die Arbeit einigermaßen zügig.


    ... und ja ich gehöre auch zu den "Deppen", die sich das Werkzeug vom Flohmarkt oder bei ebay- kleinanzeigen holen. Es muss nicht immer neues Werkzeug sein. Das alte Werkzeug hält oft mehr aus und ist einfach noch solide gebaut. Das neumoderne Werkzeug muss nicht schlecht sein, aber ich habe oft schlechte Erfahrungen damit gemacht.

    Ich kaufe nur noch Makita, Fein, Mafell, Milwaukee. Von den Marken habe ich verschiedenes Werkzeug teilweise neu, teilweise gebraucht und habe alle Maschinen bis heute noch nicht kaputt gekriegt.


    Heue mache ich noch ein paar Fotos. Zwischenzeitlich ist das erste und das zweite Fach fertig. Beim dritten Fach bin ich gerade dabei.

    Liebe Grüße aus der Oberpfalz


    Claus


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    F17L, F28, F275 GT, Farmer 270 VA

  • Feierabend für heute. Es gießt wie aus Eimern und ich bin naß bis auf die Knochen.

    Für heute reicht es. Ich bin soweit gekommen, wie ich mir vorgestellt habe.


    Das Fachwerk 3 ist ausgelegt. In den Bilder sieht man nur einen Zwischenstand, bevor ich nach der Mittagspause wieder weitergearbeitet habe. Zum in den Winkel einrichten muß man zu zweit sein, dann geht es schneller und einfacher.

    Von meinem Gartenteich habe ich auch gleich ein Bild gemacht.


    Vielleicht erkennt man nicht so viel auf den Bildern, aber das Fachwerk 2 liegt auf dem Fachwerk 1.

    Ich habe mir das so überlegt:


    1. habe ich auf dem Fachwerk 1 bereits eine halbwegs ebene Fläche.

    2. Man hat durch die Steher bereits eine Richtung wie man die anderen Steher auslegen muss.

    3. Die Zangen waren recht gebogen. So hatte ich die Möglichkeit mit den Zwingen alles so zu richten, dass alles gerade wird. Beim Fachwerk 2 ist leider der Mittelsteher etwas verdreht. Es fehlt nicht viel, aber dadurch ist bei der rechten Strebe in der Ferse eine Lücke von 3 mm geblieben. Da muss ich dann ein Plättchen hobeln, einpassen und einleimen.

    4. Die Fachwerkteile werden dann nacheinander aufgestellt wie ein Buddelschiff. Erst das linke Fachwerk, das ich gerade erstelle. Dann wird alles gesichert und mit dem Gebäude, aus dem ich die Fotos aufgenommen habe, vorübergehend verschraubt, damit es nicht umfällt. Dann wird das zweite Fachwerk, das jetzt auf dem ersten liegt aufgestellt und gesichert. Dann kommen die Pfetten drauf. Dann sollte das rechte Gebäudeteil stehen.


    Zum Schluss wird das linke Fachwerk aufgestellt und mit dem rechten Gebäude zusammengehängt. Pfetten drauf. Dann sollte die schlimmste Arbeit erledigt sein.


    Morgen geht es weiter.