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Fendt Farmer 3S Motor qualmt zu stark

  • Molly Malone
  • March 17, 2015 at 8:13 PM
  • Molly Malone
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    • March 17, 2015 at 8:13 PM
    • #1

    Hallo

    wir haben an einem Farmer 3 S den 208er Motor saniert . Der Motor hatte axiales Kurbelwellenspiel , mehrere Lagerschäden , Ölverlust
    und rauchte sehr stark.

    Nun ist alles wieder zusammen und der Motor läuft im Prinzip wie ein Uhrwerk , nur leider qualmt er immer noch. Es ist zwar etwas besser als vorher aber bei weitem noch nicht gut. Der Rauch ist schwarz - grau

    Folgendes wurde unternommen

    Zylinderköpfe geplant , Ventilführungen erneuert , Ventile neu angeschliffen und Sitze gefräst.

    Düsen erneuert , abgedrückt auf 180 bar

    Spritzversteller der Einspritzpumpe erneuert , Förderbeginn eingestellt auf 4,8 mm Kolbenweg bzw. ca. 20° vor OT

    Kolben & Zylinder neu

    Kurbelwelle komplett auf Untermaß geschliffen

    Ölpumpe neu.

    Ventilspiel 0,20

    Kommt hier wohl nur noch die Einspritzpumpe selbst als Fehler in Frage oder haben wir noch etwas übersehen ?

    MfG

  • Fendt 270 VA
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    • March 18, 2015 at 8:01 AM
    • #2

    Hallo,

    ich glaube nicht, dass die ESP einen Schaden hat. Schwarzer Raucher ist ein Indiz dafür, dass die Gemischbildung zu fett ist (Ruß bzw. unverbrannte Kohlenwasserstoffe - sprich Diesel). Meiner Meinung nach stimmt mit dem Förderbeginn etwas nicht, oder die Einspritzmenge ist zu hoch. Allerdings habe ich keine Unterlagen von dem Motor, deshalb fällt es mir schwer dir genaue Tipps zu geben, welche Daten du heranziehen mußt um den Förderbeginn und die Einspritzmenge zu korregieren bzw. richtig einzusellen.
    Aber vielleicht hat ein Kollege hier im Forum noch eine Idee.

    Liebe Grüße aus der Oberpfalz

    Claus

    _________________________________________________________

    F17L, F28, F275 GT, Farmer 270 VA

  • uli0601
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    • March 18, 2015 at 11:31 AM
    • #3

    Hallo,

    leider hab ich mein WHB gerade nicht da, wegen dem Förderbeginn mit Spritzversteller. Aber wann genau raucht den der Motor? Wenn das nur bei Volllast ist dann hat da jemand mal an der Einstellschraube (Volllastmenge) gedreht...

    Gruß Uli

  • Molly Malone
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    • March 18, 2015 at 3:27 PM
    • #4

    Hallo

    Der Motor raucht immer , im Standgas natürlich weniger als bei Volllast .

    Das jemand an der Pumpe gedreht haben könnte habe ich ganz außer acht gelassen , das könnte aber sein - dem werde ich nachgehen.


    Zum Förderbeginn - das Techn. Datenblatt gibt an 20-22° Kurbelwinkel bzw. 4,02-4,86 mm Kolbenweg vor OT.

    Der Motor läuft bis auf die Rauchentwicklung echt Klasse  ?(


    MFG

  • uli0601
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    • March 18, 2015 at 4:19 PM
    • #5

    Hallo,

    wenn der immer Raucht, nun, das gibt es schon das Motoren nach Überholungen rauchen aber das ist dann meistens immer bläulicher Rauch. Wenn der aber dunkel raucht, also auch im Standgas dann stimmt was nicht. Entweder der bekommt keine Luft (Luftfiltereinsatz und Ansaugwege sauber? Ölstand im Ölbadluftfilter in Ordnung? ) oder die Pumpe regelt dauernd d.h. die versucht Drehzahl zu halten und spritzt dadurch, kurzzeitig, immer zu viel ein. Man müßte das allerdings schon etwas im Leerlauf merken also ein gewisser unrunder evtl. sogar sägender Motorlauf.
    Wurde der Motor schon mal richtig auf Temperatur gebracht, also noch nicht unbedingt mit Volllast sondern mit "mittlerer" Belastung? Wie alt ist der Dieselkraftstoff im Tank?

    Gruß Uli

  • Fendt 270 VA
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    • March 18, 2015 at 5:33 PM
    • #6

    Hallo,

    schau dir mal das alte Video dazu an. Da ist genau erklärt, wie eine ReihenESP funktioniert. Vielleicht hilft es dir weiter:

    https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=PEtA_H64loE

    Ist zwar schon etwas älter aber super erklärt und schließlich ist der Farmer 3S ja auch nicht mehr der jüngste.
    Ich hab den link zum Video auch unter Hilfe eingestellt!

    ... jetzt ist mir noch was eingefallen. Wenn du den Förderbeginn einstellst, sollte das Gasgestänge an der Pumpe ausgehängt sein, damit die Pumpe wirklich in Nullstellung steht. Sonst kann es sein, dass die Regelstange, welche die Fördermenge verstellt nicht in der Nulllage ist und zuviel Diesel einspritzt.
    Aber das was Uli geschrieben hat stimmt alles, vielleicht schaust du mal erst den Ansaugtrakt durch. Es kann tatsächlich sein, dass er etwas zu wenig Luft kriegt.

    Liebe Grüße aus der Oberpfalz

    Claus

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    F17L, F28, F275 GT, Farmer 270 VA

    Edited 2 times, last by Fendt 270 VA (March 18, 2015 at 6:06 PM).

  • Molly Malone
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    • March 18, 2015 at 7:03 PM
    • #7

    Hallo

    Komme gerade aus der Werkstatt , ich habe die Regelschraube an der Einspritzpumpe eine 3/4 Umdrehung zurückgedreht und es ist besser geworden . Der Motor läuft jetzt bei gleichbleibender Drehzahl mit sauberem Abgas. Qualmen tut er mir jetzt nur noch beim starten und
    beim gasgeben . Der Qualm ist auch heller geworden , jetzt mehr grau als schwarz. Mal sehen ich fahre jetzt erstmal ein paar Stunden drauf.

    Der Bosch Lehrfilm ist Klasse , den kenne ich . Habe den schon vor 20 Jahren in der Berufsschule gesehen ( und da war der Film schon alt  :D )


    Der Motor lief ohne Ansaugbrücke  :whistling: Die Ansaugkanäle hatte der Motorenbauer im Ultraschallbad , so sauber waren die neu nicht .


    Werde euch berichten  :!:


    MfG

  • uli0601
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    • March 18, 2015 at 9:09 PM
    • #8

    Hallo,

    reden wir nun wirklich von der Volllastmengenschraube die sich hinter dem, normalerweisen verplompten, stirnseitigen Deckel befindet, denn die meinte ich! Denn da ist eine 3/4 Umdrehung relativ heftig! Der Motor reagiert da schon bei einer 1/4 Umdrehung spürbar! Das könnte heißen das die Pumpe gnadenlos verstellt ist und die eigentlich auf einen Pumpenprüfstand gehört! Aber schauen wir mal was passiert wenn der Motor nun ein paar Stunden gelaufen ist.

    Gruß Uli

  • Molly Malone
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    • March 18, 2015 at 9:18 PM
    • #9

    Hallo

    Oh jeh - woran habe ich denn jetzt gedreht  ?(  :?:


    Ich habe diese Überwurfkappe ( 14er Schlüssel ) abgenommen und diese darunterliegende geschlitzte Gewindestange gedreht .

    Plomben gibt es an der Pumpe keine mehr .

    MfG

  • uli0601
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    • March 18, 2015 at 10:34 PM
    • #10

    Hallo,

    bitte keine Panik! ;) Die Schraube unter der 14 Überwurfkappe ist, normalerweise, nicht die Volllastmengenschraube! Mach mal bitte ein Bild wo man sieht wo du gedreht hast. Aber schon die Tatsache das sich was, zum positiven, geändert hat zeigt wie die Pumpe auf diese Einstellschrauben reagiert.
    Tatsache ist allerdings trotzdem das an dieser Pumpe jemand, mit 99% Wahrscheinlichkeit, rumgedreht (schon vor Dir) hat oder die sich einfach im Laufe der Jahre verstellt hat. Es ist leider praktisch fast unmöglich die Pumpe wieder, durch Verdrehen der Schrauben, wieder in den Ursprungszustand zu bringen, das geht nur auf dem Pumpenprüfstand, leider! (das kostet ein paar Euros...)


    Gruß Uli

  • Fendt 270 VA
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    • March 19, 2015 at 7:52 AM
    • #11

    Hallo Molly Malone,

    wenn der Traktor nur bei Starten schwarz raucht ist das normal. Allerdings sollte er beim Gasgeben nicht schwarz rauchen, sondern nur unter Vollgas und unter Last. Das was du verstellt hast ist höchstwahrscheinlich die Nullstellung der Regelstange, das ist auch das was ich geschrieben haben. Wenn die verstellt ist, z.b. durch leichtes Gasgeben (eingehängtes Gasgestänge) oder eben durch die Anschlagschraube und stellst du dann die Förderzeitpunkte ein dann passt das nicht zusammen. Der spritzt dann eben in allen Drehzahlbereichen zuviel Diesel ein welches sich im schwarzen Rauch äußert. Was Uli schreibt kann ich bestätigen.
    Geh mit der Schraube nochmals etwas zurück und überprüfe nochmals den Förderbeginn. Dieser müßte sich jetzt verstellt haben. Ggf. nochmals nachjustieren. Wenn der Motor sauber läuft und nicht mehr schwarzen Rauch von sich gibt würde ich es lassen. Blauer Rauch ist verbranntes Öl. Das ist durchaus normal bei einem überholten Motor, da er ersten einlaufen muß und die Kolben im Zylinder ja auch mit Öl zusammen gebaut wurden (gehe ich mal davon aus, dass du das gemacht hast) mehr als normal.
    Wenn sich das Symptom mit dem schwarzen Rauch nicht verbessert bleibt dir wirklich nichts anderes übrig als ab auf dem Prüfstand damit

    Liebe Grüße aus der Oberpfalz

    Claus

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  • Farmer104SA
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    • March 19, 2015 at 8:43 AM
    • #12

    Hatte früher mal was zu diesem Thema geschrieben, da ich auf Trübungsverhalten MWM D208 promoviert habe ;)

    Hab das einfach mal unten rein kopiert.

    Dass es an mangelnder Verbrennungsluftansaugung liegt würde ich ausschließen. Wenn nämlich schon im Leerlauf nix durchgeht würde er auf Last und Drehzahl gar nicht erst kommen.

    Den Spritzversteller hätte ich draußen gelassen.


    Hallo!

    Zum Rauchverhalten des D208 habe ich mir folgende Meinung gebildet:

    Der D208 raucht deutlich mehr als z.B. der D226. Dies tut er vor allem solange der Motor kalt ist. Akzeptables Rauchverhalten hat beim D208 erst wenn er richtig warm ist und auch unter Last läuft. Speziell direkt nach dem Kaltstart raucht der Motor im Vergleich zum D226 ziemlich stark. An meinem Motor habe ich alles gemacht was machbar ist. Der Motor wurde vollstädig überholt. Neue Kolben / Laufbuchsen, Köpfe überholt, Spaltmaß gemessen und im Sollbereich, neue Düsen die auch auf 180bar + eingestellt sind etc. Diverse Förderbeginnpositionen wurden getestet.

    Ich glaube mittlerweile, dass der D208 Bauartbedingt schlechter ist als z.B. der D226. Dies kommt meiner Ansicht nach durch die deutlich kleineren Kolbenmulden, bei identischem Spritzbild der Einspritzdüsen (gleicher Typ). Dies führt bei niedrigen Kolbentemperaturen zu unvollständiger Verbrennung. Erst bei heißem Kolben wird dies besser.

    Meine Empfehlung: Fahre den Motor mal richtig warm. Verschaffe Dir dann ein Bild vom Rauchverhalten. Evtl ist die Volllastmenge etwas hoch. Bei Bedarf etwas nach unten korrigieren. Aber richtig gut wird er auch danach nicht sein. Vielleicht ist auch der Spritzversteller an dem Motor nicht mehr in Ordnung. Eventuell macht der Einbau eines starren Rades in Kombination mit FB auf 28° v. OT Sinn.


    Gruß!

  • Molly Malone
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    • March 19, 2015 at 8:03 PM
    • #13

    Hallo

    so ich habe jetzt mal die ersten 5 Betriebsstunden auf der Uhr . Die ganze Sache hat sich weiterhin zum positiven entwickelt ,
    beim Start raucht´s grau bis schwarz , nach ca. 30 sek. ist das Abgas Ok - mittlerweile auch beim Gas geben und bei Vollgas , schwarzer Rauch lediglich nur noch bei Vollgas am Berg. So werde ich es erstmal belassen .

    Was mir jetzt noch aufgefallen ist wäre ein doch recht helles Geräusch ( unter 1000 Umdrehungen ) im Bereich der ersten 2 Zylinder worauf hin ich das Ventilspiel nochmals gecheckt habe . War jedoch OK.

    Der Motor hat noch keinen Massenausgleich , gibt es einen spürbaren Unterschied in Sachen Laufkultur zur späteren Version mit .

    Nochwas zu Förderbeginn , diesen hatte ich eingestellt während der Motor noch in der Aufbauphase war , also mit demontierten Zylinderköpfen und an der EP waren auch keine Gasgestänge angeschlossen. Bessere Bedingungen gehen nicht.

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    • March 19, 2015 at 8:35 PM
    • #14

    Hallo!
    Nochmal zum Einstellen des Förderbeginns an der Bosch PES-Pumpe:
    Beim Förderbeginn einstellen darf die Regelstange nicht in Nullstellung stehen, da sie dann kein Kraftstoff durchlässt, wie der Name schon andeutet. Auch die Stellung des Drehzahlverstellhebels am PES-Regler hat mit der Regelstangenstellung nur indirekt zu tun, da es sich um einen Alldrehzahlregler handelt. Deshalb ist es auch egal ob das Gasgestänge angehängt ist oder nicht.
    Zu Einstellung des FB muss der Seitendeckel der Pumpe abgenommen sein und die dann sichtbare Regelstange auf etwa mittlerer Förderung stehen.
    Der Förderbeginn ist bei diesen Pumpen nicht Einspritzmengenabhängig. Bei höheren Einspritzmengen ist nur das Spritzende weiter hinten.
    Anbei eine Beschreibung aus dem Handbuch von MWM für den D225
    Gruß!

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    • March 19, 2015 at 10:24 PM
    • #15

    Hallo Farmer 104 SA,

    für mich heißt Nullstellung der Pumpe bzw. Regelstange nicht Nullförderung. Darin liegt ein Unterschied. Nullstellung heißt, dass der Hebel an dem das Gasgestänge hängt nicht belastet wird und die Regelstange in der Stellung steht, in welcher der Motor im Leerlauf läuft und die Pumpenstößel auf Teilförderung stehen. Der Hebel welcher , die Regelstange betätigt steht dann, bei nicht laufenden Motor in ihrer Grundstellung, weder in Richtung Gas, noch in Richtung Abstellen.
    Wenn diese Pumpe bereits zum Abstellen einen separaten Bowdenzug besitzt (wovon ich ausgehe), entfällt dies, da der Hebel an dem das Gaspedal hängt nicht zum Abstellen verwendet wird und keinen Einfluß in zurückgezogener Stellung auf die Regelstange bzw. einen Anschlag hat. Die Regelstange wird beim Abstellen über eben den Bowdenzug in Richtung Nullförderung geschoben und nicht über den Hebel für das Gasgestänge. Dies ist mir aber auch erst richtig klar geworden nachdem ich deinen Bericht gelesen habe und ich von einer anderen Pumpe ausgegangen bin (die ESP vom Farmer 2/ 2D).
    In der Nullstellung oder Grundstellung der Pumpe steht die Regelstange bei stehenden Motor auf Teillast bzw. Teilförderung (Leerlauf). Nachdem ich irgendwann mal in meiner Lehrzeit gelernt habe, dass man den Förderbeginn bei stehenden Motor einstellt und dabei die Kurbelwelle auf xx Grad vor OT stellt und in dieser Stellung die Einspritzpumpe aufgrund des sich nicht drehenden Motors sowieso in Teilförderung in der richtigen Stellung steht bin ich davon ausgegangen, dass dies für dich bzw. für alle anderen auch klar war. Hat sich daran überhaupt was geändert, weil mit einem Stroboskop könnte man ja den Förderbeginn auch bei laufenden Motor einstellen, man bräuchte aber ein spezielles mit Piezosignalgeber?
    Da ich das nicht habe hab ich die Motoren immer so eingestellt wie Molly Malone und alles war gut.
    Sorry hab mich wahrscheinlich nicht eindeutig ausgedrückt und hätte besser den Begriff Grundstellung anstatt Nullstellung verwenden sollen. Bei älteren Einspritzpumpen die keinen separaten Absteller hatten ist nämlich wichtig, dass eben der Hebel zum Gasgeben nicht zurückgezogen ist, da sonst die Pumpe nicht, oder zu wenig fördert und der Motor nicht sauber zum Laufen kommt wenn so der Förderbeginn eingestellt wird. Gleiches gilt, wenn durch Handgas oder schwergängiges Gasgestänge der Hebel an der ESP leicht in Richtung Gas betätigt wird stimmt eben der Förderbeginn auch nicht, da die Regelstange nicht in der Nullstellung/ Grundstellung steht (nicht Nullförderung sondern Teilförderung im Leerlauf) steht.

    Aber das wichtigste ist ja: Molly Malone nun einen Motor hat der nicht mehr (so) schwarz raucht.

    Molly Malone
    Übrigens, wenn der Motor mit Vollgas unter Belastung am Berg etwas schwarz raucht ist dies durchaus normal (Betonung liegt auf etwas). Wenn aber die Rauchentwicklung so stark ist, dass nachfolgender Verkehr nichts mehr sehen kann ist dies trotzdem eindeutig zu viel, dann ist immer noch die Einspritzmenge zu hoch bzw. stimmt irgendwas nicht. Wegen dem hellen Geräusch hab ich leider keinen Verdacht was das sein könnte. 1. Vermutung Ventilspiel kann man ja ausschließen. Ansonsten müßt man das Geräusch einmal hören, damit man einordnen kann was das sein könnte. Ventilspiel ist normalerweise ein komisches Klappern oder Klackern. Vielleicht noch Ventile die sich noch einlaufen müssen, wenn diese auch erneuert wurden???

    Ich bitte nochmals um Entschuldigung für die Verwirrung, da ich eine etwas ältere Pumpe im Kopf hatte.

    Liebe Grüße aus der Oberpfalz

    Claus

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    Edited 3 times, last by Fendt 270 VA (March 19, 2015 at 10:40 PM).

  • Farmer104SA
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    • March 21, 2015 at 10:09 AM
    • #16

    Hallo Fendt 270VA
    Machs doch nicht so kompliziert!
    Um zu verhindern, dass die Pumpenelemente auf 0-Förderung stehen steht in den Beschreibungen ja extra, dass man die Regelstange unter dem Rechteckdeckel auf Mitelstellung stellen soll. Dies fixiert man beispielsweise mit einem Nagel. Wenn dies sichergestellt ist kann nichts passieren....
    Gruß!

  • Fendt 270 VA
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    • March 21, 2015 at 3:11 PM
    • #17

    Hallo farmer104SA,

    ich finds nicht kompliziert. Ich habs halt so vor einer halben Ewigkeit so gelernt. Bislang habe ich bei allen Motoren, und das waren einige, die ESP so ein gestellt und dabei nie Probleme gehabt.
    Es ist halt eine etwas andere Vorgehensweise, sonst nichts. Vom Aufwand ist es nicht viel mehr, nur das Gasgestänge aushängen, das wars.

    Liebe Grüße aus der Oberpfalz

    Claus

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