KD12 E motor einbauen

  • Hallo!


    Ich bitte ein kleine Hilfe. Diese text in Forum gefunden (Caveman geschrieben):


    "Achten muß man auf den Pfeil auf dem Kolben, der stets auf die Auspuffseite zeigt, denn der Kolbenbolzen ist nicht mittig im Kolben, sondern außerhalb der Mitte gebohrt je nach Drehrichtung des Motores!"


    Ich habe am meine Kolben ein Pfeil nicht gefunden (Wir haben keine markierung bei ausbauen gemacht :( ). Ich habe sehr gut geputzt, aber keine Pfeil, dass sicher.


    Jetzt was möglich richtige enbauen die Kolben, und Pleuelstange?


    Danke: Richard

  • Hallo Thorsten!


    Diese info (Pfeil steht richtung auspuffseite) hier am forum gefunden.


    Meine kolbendach ist ganz flache (keine Pfeil, und keine Aussparungen)!!! Das ist die Grosse Problem.


    Danke: Richard

  • Moin
    Der AKD hat ja auch ein Brennraum im Kolben,deswegen die Markierung,andersrum läuft der absolut Scheiße.Der KD(Wasser)hat keine Mrkierung meistens.
    Pleuelbohrung sitzt soweit ich weiß,mittig.

    Viele Grüsse aus fast Ostfriesland! Heiko & Sascha
    Es geht nichts über einen 12er GT!!!!!!!!!!!
    Doch, ein 12er GT als `Lenkhilfe` am F12HL!!!!!!!:thumbsup::thumbsup:

    Oder man nimmt gleich den Großen ;):thumbsup:

  • Ich habe ein Betriebsanleitung zu AKD 112 gefunden. Dort steht die Markierung information (Pfeil zeigt muss zu Schwungrad). Die BA zu KD 12 steht nicht, deshalb zu markierung ist wichtig nur bei Luftgekühlte Motoren!

  • Dieser Pfeil in Richtung Abgasseite befindet sich nur auf Kolben, deren Kolbenbolzen nicht mittig gebohrt sind.


    Da Kolben auf den Bolzen zum Pleuel darauf kippen, hört man im PKW-Motor durch klingeln aufgrund zu langsamer Verbrennung.
    Der schlechte Sprit oder falsche Motoreinstellung führt dazu, dass der Kraftstoff zuerst in einer Ecke des Brennraumes beginnt zu zünden, sich über die Kolbenfläche zur anderen Seite frisst und dabei den Kolben zweimal auf dem Kolbenbolzen kippen lässt.


    Um bei mager eingestellten Motoren das incl. Folgeschaden zu verhindern, erfand man das MAN M-Verfahren und verlegte den Brennraum tief runter in den Kolben, auch bekannt als Kugelbrennraum.


    Viele Direkteinspritzer haben das, TDI's, TSI, DTI, CDI und weitere Motoren aus allen möglichen Bereichen.


    Bei älteren Dieselmotoren erkannte man das am ungleichmäßigen Verschleiß, da der Pleuel den / die Kolben aufgrund der Kurbelwellen-Drehrichtung geneigt ist, den Kolben mehr zu einer Seite zu drücken.


    Dem wirkt man entgegen, indem man die Bohrung für diesen Kolbenbolzen aus der symetrischen Mitte herausnimmt und diesem Drang entgegenwirkt.


    Bei langsam laufenden Motoren spielt das nur eine untergeordnete Rolle, aber man kam schon früh darauf.


    Der flachliegende Büssing U10 und U11-Motor, bekannt aus Bussen, LKWs und Schienenbussen hat den Nachteil, dass sich die permanent flach laufenen Zylinder eiförmig auswaschen, was messtechnisch nachweisbar ist und bei jeder Revision die Zylinder ausgebohrt und mit neuen Kolben montiert werden müssen.
    Daher kam man von dieser platzsparenden Bauart wieder ab und baut wieder brav in Reihe - mit aus der Mitte versetzten Kolbenbolzen.


    Gruß,


    Rudy